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Langenselbolder Duo Rödiger/Styber hat EM-Silber mit großem Schmerz geholt

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Edelmetall für Selbolder Duo: Nico Rödiger und Lea-Victoria Styber vom RSV Langenselbold beim Beißtest der EM-Silbermedaillen in Ungarn.
Edelmetall für Selbolder Duo: Nico Rödiger und Lea-Victoria Styber vom RSV Langenselbold beim Beißtest der EM-Silbermedaillen in Ungarn. © Wilfried Schwarz

Das Deutsche Hallenradsport-Team des Bundes Deutscher Radfahrer hat am Wochenende wie erwartet die UEC-Hallenradsportmeisterschaft (Kunstrad und Radball) im ungarischen Nyíregyháza dominiert. Nico Rödiger und Lea-Victoria Styber vom RSV Langenselbold freuten sich über EM-Silber, das unter Schmerzen geholt wurde.

Nyíregyháza/Langenselbold – Den Doppelsiegen in den 1er und 2er Disziplinen sowie Gold im 4er Kunstrad folgte am Ende der EM noch Radball-Silber. „Alle Sportler können eine Medaille mit nach Hause nehmen“, so der deutsche Delegationsleiter Kurt-Jürgen Daum.

Im 2er der offenen Klasse stürzten beide deutschen Paare bei der Kehrlenkersitz-Steiger-Drehung. „Wir wollten es halt spannend machen“, sagte Serafin Schefold schmunzelnd, der mit seinem Partner Max Hanselmann (Öhringen) den ersten EM-Titel der langen Karriere holte. Mit 158,36 gewannen sie vor Rödiger/Styber, die auf 154,0 Punkte kamen. „Wir waren einfach nur glücklich, dass wir überhaupt starten konnten,“ meinte Rödiger, „denn für uns stand die EM zuerst nicht unter einem guten Stern, denn Lea-Victoria zog sich am Mittwoch im Training einen Handgelenkbruch zu. Unter diesen Gegebenheiten sind wir mehr als zufrieden.“ Das Siegerpodest komplettierte Marcel Schnetzer/Katharina Kühne (Höchst/Österreich) mit 121,65 Punkten.

„Die Halle war optimal für unseren Sport und hat mehr geboten, als wir im Vorfeld erwartet hatten. Dass wenige Zuschauer vor Ort sind, damit hatten wir im Vorfeld gerechnet“, meinte Daum.  ws

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