Einzug ins Viertelfinale geglückt: Der VfR Kesselstadt (Sead Kavgic, links) drehte mit viel Einsatz das Spiel gegen den FSV Bischofsheim (Yannick Schmidt, rechts). Foto: Kalle

Kreispokal: VfR Kesselstadt und Germania Großkrotzenburg weiter

Fußball. Am Mittwochabend sind zwei Achtelfinal-Partien im Kreispokal ausgetragen worden. In Niederissigheim bezwang Germania Großkrotzenburg den TSV mit 2:0. Der VfR Kesselstadt besiegte den FSV Bischofsheim 6:2.

Von Philipp Swierzy

Zum Pokalduell zweier Drittplatzierter trafen sich Kreisoberligist Niederissigheim und Gruppenligist Großkrotzenburg. Der TSV hatte seit November kein Pflichtspiel mehr bestritten. Die favorisierten Großkrotzenburger, die ihr Auftaktmatch in der Gruppenliga am vergangenen Wochenende gewannen, kamen erwartungsgemäß besser in die Partie.

In einem kampfbetonten Spiel auf schlechtem Geläuf erzielte Dominik Scholz nach 26 Minuten das 0:1. Nach einer Ecke kam der Großkrotzenburger Defensivakteur zum Torschuss, der leicht abgefälscht im Kasten von TSV-Schlussmann Florian Reim landete.

Teuer erkauftes SpielDie erschütternde Randnotiz der ersten 45 Minuten: Julien Nolde von der Germania musste mit einer schweren Knöchelverletzung vom Feld. Beim TSV musste Moritz Wein aufgrund einer Handverletzung frühzeitig aufhören. Und Burak Kaya erlitt eine Schienbeinprellung. „Für beide Teams ein teuer erkauftes Spiel“, so TSV-Pressewart Andreas Motz.

Nach einem Konter erzielte Moritz Schlögel im zweiten Durchgang das 0:2 für die Germania (83.). „Ein verdienter Sieg durch Cleverness“, so Motz, der nach dem „ruppigen Spiel“ dem verletzten Germania-Spieler Nolde noch beste Genesungswünsche hinterließ.

KaltstartIm zweiten Pokalhit des Abends ging ebenfalls zunächst der Gruppenligist in Führung. Bereits nach drei Minuten erzielte Ferhat Sarkaya nach einem Kesselstädter Abwehrfehler aus neun Metern das 0:1 für Bischofsheim. Auch für Kesselstadt ein Kaltstart in das Pflichtspieljahr 2018. Das Team von Trainer Armin Curt hatte wie Niederissigheim noch kein Pflichtspiel in diesem Kalenderjahr bestreiten können.

In der Folge gelang dem VfR jedoch der Ausgleich. Nach einem Doppelpass mit Emir Omerovic erzielte Emir Draganovic das 1:1 (22.). In einem laut VfR-Pressewart Edo Selimovic temporeichen und „sehr guten“ Spiel, traf der Kreisoberligist mit dem Pausenpfiff zum 2:1-Halbzeitstand (45.). Ein abgefälschter Freistoß von Draganovic landete im Netz des FSV. Im ersten Durchgang eine Partie mit „Chancen auf beiden Seiten“, so Selimovic.

Technische ÜberlegenheitKesselstadt ging jedoch nach der Pause durch Nervin Memic (60.) und erneut Draganovic (63., 66.) deutlich in Führung. Der Kreisoberligist zerlegte den krisengebeutelten Gruppenligisten von Trainer Michael Raudnitzky binnen kürzester Zeit. „Technisch waren wir um eine Klasse besser“, so der Pressewart.

Nachdem die Partie bereits entschieden war, flogen die VfR-Akteure Eldin Cirkin wegen Meckerns sowie Markus Wagner wegen Ballwegschießens vom Feld.

Den Mannen von Curt schien das nichts auszumachen. Omerovic traf noch zum 6:1 (83.) für den Tabellensiebten der Kreisoberliga. Sakaryas Treffer zum 6:2 änderte nichts mehr am laut Selimovic hochverdienten Einzug ins Kreispokal-Viertelfinale des VfR.

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