Germania Dörnigheim will im dritten Versuch Hanau 93 aus dem Pokal werfen. Archivfoto: Patrick Scheiber

Fußball

Kreispokal: Dörnigheim will 93er rauswerfen - Kesselstadt Favorit

Fußball. Das Viertelfinale des Hanauer Kreispokals wird in dieser Woche mit zwei Spielen abgeschlossen. Heute Abend (Anpfiff 19.30 Uhr) stehen sich Germania Dörnigheim und der FC Hanau 93 gegenüber, morgen (Anpfiff 19 Uhr) folgt in Mittelbuchen die Partie zwischen den Kreisoberligisten Hilalspor Hanau und dem VfR Kesselstadt.

Damit steht fest, dass zumindest ein KOL-Vertreter in das Halbfinale einziehen wird. Kesselstadt gilt als klarer Favorit, auch wenn der VfR zuletzt in der Punktrunde schwächelte und im Kampf um den Aufstiegsrelegationsplatz zwei ins Hintertreffen geraten ist. Dafür soll im Pokal nichts anbrennen. Wer im Achtelfinale den Verbandsligisten FC Erlensee aus dem Wettbewerb kegelt, sollte auch die Hürde beim KOL-Schlusslicht meistern.

Abfertigung auf eigenem Platz

In der Punktrunde fertigte Kesselstadt auf eigenem Platz Hilalspor mit 6:1 ab. Trotzdem ist der Gegner nicht zu unterschätzen, Kewa Wachenbuchen bekam es im Achtelfinale bei der 0:2-Pleite zu spüren. Der Sieger der Partie empfängt im Halbfinale die SG Bruchköbel.

Dörnigheim und Hanau 93 sind in den vergangenen drei Jahren bereits zweimal im Pokal aufeinander getroffen. 2016 schied die Germania im Achtelfinale durch ein Tor in letzter Minute 0:1 aus. Vor Jahresfrist gab es im Halbfinale nach großem Kampf eine 0:2-Niederlage. „Jetzt wären wir eigentlich mal an der Reihe“, meint Jochen Kostiris.

Selbstverständlich sind nach den Worten des sportlichen Leiters der Germania die 93er klarer Favorit. „Wir wollen aber die kleine Chance zum Weiterkommen nutzen.“ Auf Urlauber Gerrit Friedel und den langzeitverletzten Cihan Aydin (Kreuzbandriss) muss die Germania verzichten, umso wichtiger wäre es, wenn der angeschlagene Michael Roth spielen könnte.

Pause zum Wundenlecken

Die 93er hatten nach der überraschenden 1:2-Heimpleite gegen die SG Bornheim/GW eine längere Pause zum Wundenlecken. Bevor es am Samstag gegen die Usinger TSG weitergeht, bietet der Pokal eine gute Gelegenheit zur Neubesinnung. Und zur Auffrischung des angekratzten Selbstvertrauens. „Das ist ein ganz wichtiges Spiel für uns, um mit einem Sieg wieder in die Erfolgsspur zurückzukehren“, betont Slavisa Dacic.

Den zwei Klassen tiefer angesiedelten Gegner zu unterschätzen, verbiete sich beim Blick auf die Tabelle. „Die Germania ist ein KOL-Spitzenteam und wird hochmotiviert in die Partie gehen“, prophezeit der HFC-Coach. Enis Muratoglu und Tolga Ünal sind in Urlaub, Daniyel Cimen verletzt. Der Sieger trifft im Halbfinale auf den SC 1960 Hanau. geb

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema