Marköbels Trainer Wolfram Rohleder will mit seinem Team die klassenhöheren Gäste ärgern. Archivfoto: Patrick Scheiber

Region Hanau

Kreispokal: Bruchköbel vor klassentieferem FSV gewarnt

Fußball. Das Viertelfinale des Hanauer Kreispokals wird heute Abend mit zwei Partien eingeläutet. Jeweils um 19.30 Uhr stehen sich die SG Marköbel und der SC 1960 Hanau sowie die SG Bruchköbel und der FSV Bischofsheim gegenüber.

Von Gert Bechert

Wobei letztere Begegnung wegen der noch nicht beendeten Renovierung des Kunstrasens der „Frösche“ nach Bruchköbel verlegt wurde. Nächste Woche folgen noch die Spiele Germania Dörnigheim gegen den FC Hanau 93 (Dienstag, 19.30 Uhr) und Hilalspor Hanau gegen den VfR Kesselstadt (Mittwoch, 19 Uhr).

Oliver Gust ist ein Fan des Pokals, die Teilnahme am Finale am Pfingstmontag ist stets der besondere Wunsch des Abteilungsleiters der SG Bruchköbel. Das Losglück könnte dabei sehr behilflich sein. Sowohl im Viertelfinale als auch im Halbfinale wären Kreisoberligisten die Gegner. Gust weiß aber, wie schwer die Hürde Bischofsheim ist. „Das ist eine neuformierte Mannschaft, die ihren Lauf hat. Klarer Favorit sind wir auf keinen Fall.“ Maximilian Walter ist verletzt, alle anderen Spieler stehen zur Verfügung.

1960 Hanau muss auf Marköbels Hartplatz ran

Die Bischofsheimer sind dank einer tollen Serie nach der Winterpause auf Platz sechs in der Kreisoberliga vorgestürmt und haben sich fast aller Abstiegssorgen entledigt. Sechs Siege und ein Remis bei 30:9 Toren sprechen Bände, was jedoch nicht verwundert. In der Winterpause verpflichteten die „Frösche“ sieben neue Spieler, fast alles Akteure, die bereits früher beim FSV spielten. Jetzt will das Team der beiden Spielertrainer Cedric Liuzzo/Haris Sejdovic auch im Pokal für Furore sorgen.

Marköbel und 1960 Hanau kreuzten in den vergangenen sieben Jahren im Pokal dreimal die Klingen. 2012 gewannen die Hammersbacher das Finale 5:2, in den folgenden beiden Jahren war im Achtelfinale für die SGM jeweils Schluss. Jetzt soll der Spieß wieder umgedreht werden. „Wir wollen ein gutes Spiel abliefern und die höherklassigen Gäste ärgern“, verspricht Wolfram Rohleder. Dazu bedarf es nach den Worten des SGM-Coachs allerdings einer Steigerung gegenüber dem Auftritt am vergangenen Sonntag beim SV Pars Neu-Isenburg (1:3). Nicht zur Verfügung stehen die verletzten Niklas Oppermann und Michael Meinzer.

„Wir wollen weiter auf zwei Hochzeiten tanzen, sowohl in der Meisterschaft als auch im Pokal“, betont Okan Sari. Wobei sich der Interimscoach des SC 1960 Hanau über die schwere der Aufgabe in Marköbel bewusst ist, zumal auf dem ungeliebten Hartplatz gespielt werden muss. Auf die Urlauber Aleksandar Mastilovic, Gjorgi Trajanov und Abdel-Ssamad Gaadaoui muss er verzichten, dafür kehrt Melih Gültekin wieder in die Mannschaft zurück. „Er hat im Test gegen Erlensee durchgespielt und dabei voll überzeugt“, berichtet Sari.

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