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Kreisoberliga: Ostheim muss nach 4:7 in die Relegation

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Wachenbuchens Yannik Schmidt legt sich den Ball zum Elfmeter zurecht. Ostheims Keeper Martin Ohl muss ihn wenig später aus dem Netz holen und mit den Sportfreunden in die Relegation. Foto: Adrian
Wachenbuchens Yannik Schmidt legt sich den Ball zum Elfmeter zurecht. Ostheims Keeper Martin Ohl muss ihn wenig später aus dem Netz holen und mit den Sportfreunden in die Relegation. Foto: Adrian

Fußball. Die Sportfreunde Ostheim müssen weiter um den Klassenerhalt in der Kreisoberliga Hanau bangen. Die Nidderauer haben es am letzten Spieltag verpasst, den Relegationsplatz zu verlassen. Sie unterlagen Kewa Wachenbuchen mit 4:7.

Die letzte Entscheidung in der Kreisoberliga Hanau ist gefallen: Nach der 4:7-Niederlage gegen Kewa Wachenbuchen müssen die Sportfreunde Ostheim in die Abstiegsrelegation. Germania Niederrodenbach hat sich wiederum mit einem 7:1-Sieg bei der personell gebeutelten SG Bruchköbel II gut auf die Aufstiegsrelegation eingestimmt.

Der neue Meister 1. FC Erlensee verabschiedete sich standesgemäß mit einem 7:0 bei Absteiger SV Wolfgang in die Gruppenliga. Dank eines 4:2-Erfolg bei Germania Dörnigheim verdrängte die Spvgg. Langenselbold die Maintaler in der Tabelle von Platz fünf.

Sportfreunde Ostheim – Kewa Wachenbuchen 4:7 (2:3): Beide Mannschaften haben in der Defensive einiges schleifen lassen. Nach dem 3:1 durch Dennis Röhrig (20.) schien die Partie aus der Sicht der Ostheimer bereits nach 20 Minuten gelaufen, doch sie kämpften sich immer wieder heran. Zuvor ärgerten sie sich über den Handelfmeter, den Yannick Schmidt zur 2:1-Führung für die Kewa verwandelte.

„Der war noch umstrittener als der für Wolfgang gegen Braunschweig“, sagte Ostheims Sprecher Peter Dahlheimer. Edmir Hasaj bescherte seinem Team trotz der frühen Rückschläge das zwischenzeitliche 3:3, auch auf das 4:3 durch Jan Hofmann antworteten die Sportfreunde mit dem erneuten Ausgleich durch Denis Longwitz (58.). Nach dem 5:4 für Wachenbuchen durch Elko Bajramovic-Schmidt (72.) kamen die Ostheimer aber nicht mehr zurück. Marco Kolev (80.) und wiederum Bajramovic-Schmidt (84.) besiegelten den Kewa-Sieg.

Tore: 1:0 Hasaj (7.), 1:1 Kolev (9.), 1:2 Schmidt (10./HE), 1:3 Röhrig (20.), 2:3, 3:3 Hasaj (30./50.), 3:4 Hofmann (53.), 4:4 Longwitz (58.), 4:5 Bajramovic-Schmidt (72.), 4:6 Kolev (80.), 4:7 Bajramovic-Schmidt (84.) – Schiedsrichter: Savas (Brachtal) – Zuschauer: 70 – Beste Spieler: Hasaj/Hofmann, Kolev

Eintracht Oberrodenbach – Spvgg. Hüttengesäß 4:2 (3:0): Eintracht-Boss Helmut Reinert sprach nach der Partie von einem Sommerkick und meinte: „Jeder war froh, dass das Spiel und die Saison vorbei waren.“ Vorerst zum letzten Mal im Trikot der Rodenbacher durfte auch Maximilian Hüttel nach seinem Treffer zum 3:0 jubeln, der genauso wie Karem Hinz und Torwart Arndt vor dem Anpfiff verabschiedet wurden. Wie es sich für einen Torschützenkönig gehört, traf auch Rodney Kurz ins Netz und beendet die Saison mit 33 Toren auf dem Konto.

Tore: 1:0 Buss (16.), 2:0 Kotyza (26.), 3:0 Hüttel (30.), 3:1 Winter (40.), 4:1 Kurz (46.), 4:2 Rozic (65.) – Schiedsrichter: Schindler (Groß-Umstadt) – Zuschauer: 60 – Beste Spieler: beide geschlossene Mannschaftsleistung

SG Bruchköbel II – Germania Niederrodenbach 1:7 (0:6): Mit dem letzten Aufgebot musste die Verbandsligareserve gegen den Tabellenzweiten antreten. Dementsprechend waren auch der Spielverlauf und das Ergebnis: „Das war eine einseitige Begegnung“, sagte SGB-Sprecher Michael Kwasniok. „Der Sieg war hochverdient.“ Die Rodenbacher hätten seiner Ansicht nach der 0:6-Pausenführung dann in der zweiten Hälfte angesichts der bevorstehenden Aufgaben im Pokal und in der Relegation einen Gang zurückgeschaltet. Ansonsten hätte der Sieg noch höher ausfallen können.

Toe: 0:1, 0:2 Fuchs (3./11.), 0:3 Wissenbach (18.), 0:4 Fuchs (30.), 0:5 Goedecke (33.), 0:6 Schilling (35.), 1:6 Canto-Navarro (52.), 1:7 Goedecke (70.) – Schiedsrichter: Becker (Niddatal) – Zuschauer: 40 – Beste Spieler: Weber, Reichert/Fuchs

SV Wolfgang – 1. FC Erlensee 0:7 (0:1):Wolfgangs Trainer Mike Busch musste bei der Aufstellung improvisieren und gleich neun Spieler ersetzen, die entweder in Berlin das DFB-Pokalfinale verfolgten oder krank waren. So musste unter anderem auch Zweitmannschaftstrainer Jens Schmitt mit seinen 41 Jahren in der Startelf aushelfen.

Der SVW wehrte sich gegen den neuen KOL-Meister nach Kräften, hatte jedoch unter diesen Umständen keine Chance sich mit einem positiven Ergebnis auf der Kreisoberliga zu verabschieden, auch wenn der Knoten bei Erlensee nach einer knappen 1:0-Halbzeitführung erst nach der Pause so richtig platzte. „Ein bisschen zu hoch“ fand SVW-Coach Busch das Ergebnis.

Tore: 0:1 Becker (15.), 0:2 Kreinbihl (53.), 0:3, 0:4 Schunck (55./60.), 0:5 Kreinbihl (70.), 0:6 Januschka (75.), 0:7 Forster (88.) – Schiedsrichter: Retzlaff (Krombach) – Zuschauer: 70 – Beste Spieler: TW Jaburek/Schunck

Eintracht Oberissigheim – VfB Großauheim 2:0 (0:0):Nach der Pause konnte sich der VfB seiner Sache bereits sicher sein, nachdem die Niederlage der Sportfreunde Ostheim, deren Spiel eine Stunde früher begann, feststand. Wenig später traf Hakan Ayaz zur verdienten 1:0-Führung für die Issigheimer (55.). Thomas Goldmann verabschiedete sich mit seinem Tor zum 2:0 standesgemäß von der Eintracht (70.).

Tore: 1:0 Ayaz (55.), 2:0 Goldmann (70.) – Schiedsrichter: Poth (Limeshain) – Zuschauer: 50 – Beste Spieler: beide geschlossene Mannschaftsleistung

Germania Dörnigheim – Spvgg. Langenselbold 2:4 (0:2):In der Anfangsphase hatten die Maintaler mehrmals die Chance in Führung zu gehen, doch Emir Draganovic (7.) und Engin Hökelekli (12.) waren beim Abschluss zu ungenau. Stattdessen brachte Adrian Gebel die Selbolder aus dem Gewühl heraus in Führung (33.) und erhöhte per 25-Meter-Freistoß nur drei Minuten später auf 2:0. Türker Türkyilmaz schoss nach einem Abwehrfehler der Germania das 3:0 (53.).

Die Dörnigheimer verkürzten zwar durch Emanuele Giuliana (69.), doch Mahmut Yalcin (79.) stellte den alten Abstand wieder her. Mit seinem 26 Saisontreffer markierte Giuliana kurz vor Schluss das Endergebnis (90.). „Die Selbolder haben unter dem Strich verdient gewonnen“, urteile Germania-Sprecher Joseph Büffel.

Tore: 0:1, 0:2 Gebel (33./36.), 0:3 Türkyilmaz (53.), 1:3 Giuliana (69.), 1:4 Yalcin (79.), 2:4 Giuliana (90.) – Schiedsrichter: Hnatkow (Neu-Anspach) – Zuschauer: 30 – Beste Spieler: geschlossene Mannschaftsleistung/Türkyilmaz, Dedecke

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