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Kreisoberliga: Wer muss in die Relegation?

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Maximilian Duda (rechts) und Ostheim müssen wohl in die Relegation. Christof Weintritt und Großauheim können dagegen den Klassenerhalt aus eigener Kraft schaffen. Archivfoto: sth
Maximilian Duda (rechts) und Ostheim müssen wohl in die Relegation. Christof Weintritt und Großauheim können dagegen den Klassenerhalt aus eigener Kraft schaffen. Archivfoto: sth

Fußball. Nur noch eine Entscheidung steht in der Kreisoberliga Hanau aus. Am letzten Spieltag wird sich entscheiden, wer in die Abstiegsrelegation muss: der VfB Großauheim oder die Sportfreunde Ostheim.

Von Lukasz Galkowski

Nach dem Sieg der Auheimer am vergangenen Sonntag im direkten Duell gegen die Nidderauer spricht vieles für den VfB. Die Mannschaft von Trainer Danny Laber hat in der Tabelle zwar nur einen Punkt Vorsprung auf die Ostheimer, doch es erscheint recht unwahrscheinlich, dass die Sportfreunde am morgigen Samstag gegen Kewa Wachenbuchen gewinnen werden. Selbst ein Unentschieden bei einer gleichzeitigen Niederlage der Auheimer bei Eintracht Oberissigheim wäre zu wenig, da Ostheim beim direkten Vergleich im Nachteil ist.

Sportfreunde-Coach Maximilian Gabriel macht sich wenig Hoffnungen auf ein Happyend. „Die Chancen sind gering, aber wir werden alles geben, um uns am Ende keine Vorwürfe machen zu müssen.“ Sportfreunde-Chef Peter Dahlheimer geht davon aus, dass die Mannschaft den Umweg über die Relegation gehen muss, um sich den Klassenerhalt zu sichern. „Wir werden alles in die Waagschale werfen. Aber gegen Wachenbuchen wird es sehr, sehr schwer“, sagte der Funktionär nach der Niederlage gegen den VfB.

Gabriel privat in Bulgarien

Die Anstoßzeit ist um eine Stunde auf 16 Uhr vorverlegt worden. Das bedeutet, dass das Spiel der Ostheimer gegen die Kewa eine Stunde früher beginnen wird, als die Partie in Issigheim. Von einer Wettbewerbsverzerrung kann man nicht sprechen – zumal es eher ein Nachteil für die Sportfreunde ist. „Die Anfrage wegen der Spielverlegung kam von Wachenbuchen, um zum DFB-Pokalfinale fertig zu sein. Da wir so oder so unser Spiel gewinnen müssen, haben wir es angenommen. Aber von Vorteil ist es sicherlich nicht für uns“, erklärt Gabriel. Man müsse eben zunächst die eigenen Hausaufgaben machen.

Ostheims Coach wird das Geschehen aufgrund eines privaten Termins in Bulgarien nur aus der Ferne verfolgen können. „Ich habe schon vor acht Monaten bekannt gegeben, dass ich das letzte Spiel nicht da sein werde. Dass jetzt so ein wichtiges Spiel ist, ist natürlich doof.“ Vertreten wird Gabriel von Co-Trainer Sven Schmitt. „Wir stehen aber in ständigem Kontakt.“

Stadtderby erst asm Sonntag

Der Spieltag beginnt morgen um 15 Uhr mit den Partien SG Bruchköbel II gegen Germania Niederrodenbach und Eintracht Oberrodenbach gegen Spvgg. Hüttengesäß. Um 17 Uhr spielen der SV Wolfgang gegen den 1. FC Erlensee und Germania Dörnigheim gegen Spvgg. Langenselbold. Erst am Sonntag kommt es zum Stadtderby TSV 1860 Hanau gegen Hilalspor Hanau (16 Uhr).

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