Trainer Michael Leisegang setzt nun mehr auf die Jugend. Archivfoto: TAP

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Kreisoberliga: Dörnigheim will den Klassenerhalt sichern

Fußball. Germania Dörnigheim ist mit dem Ziel in die Saison gestartet, sich im Vergleich zu Platz sechs im Vorjahr zu verbessern – läuft den eigenen Erwartungen aber bisher hinterher. In den kommenden Spielen will er mit seinem Team den Klassenerhalt klarmachen, bevor er in der Tabelle wieder nach oben schaut.

Von David Lindenfeld

Vor der Germania liegen „entscheidende Spieltage“, sagt Leisegang, der mit seinem Team über Ostern zuhause auf den VfB Großauheim (Samstag, 16 Uhr) und auswärts auf den VfR Kesselstadt (Montag, 15 Uhr) trifft. In den Wochen darauf hat die Germania drei Heimspiele gegen die Abstiegskandidaten SG Bruchköbel II, Safakspor Hanau und Hilalspor Hanau vor der Brust.

Nach dem guten Saisonstart stand die Germania zwischen dem sechsten und dem achten Spieltag auf Rang zwei – dann traf den Verein, der mit großen Ambitionen in die Spielzeit 2017/18 gestartet war, das Verletzungspech. Mit Dario Strinavic, Daniel Hofmann, Marco Doppel, Engin Hökelekli und Sebastian Keil musste Leisegang über weite Strecken der Hinrunde auf viele potenzielle Stammspieler verzichten. Angreifer Emir Draganovic wurde aufgrund von Differenzen zwischen Verein und Spieler vor die Tür gesetzt. Zudem erwischte es mit Hicham Abdesadki einen wichtigen Baustein, der die vielen neuen jungen Spieler führen sollte.

Fünf Spieler aus der A-Jugend hochgezogen„Die Priorität lag vor der Saison darauf, einen Neuanfang zu starten, deshalb haben wir fünf Spieler, die noch in der A-Jugend spielen könnten, hochgezogen“, so Leisegang, der die Dörnigheimer Eigengewächse langsam heranführen wollte. „Durch die Verletzungsmisere musste ich dann aber fast jeden Sonntag drei bis fünf A-Jugendspieler ins kalte Wasser werfen. Ergebnistechnisch und tabellarisch liegen wir zehn Punkte hinter dem Soll, weil uns die mangelnde Erfahrung ein paar Punkte gekostet hat“, so Leisegang, der seiner jungen Mannschaft jedoch keinen Vorwurf machen will.

Nun will der Coach zunächst einmal den Klassenerhalt sichern: „Unser Ziel ist schon noch da, ein bisschen nach oben zu schauen, aber im Moment hat es erstmal Priorität, nach hinten zu schauen und die Differenz auf die Abstiegsplätze zu halten.“

Drei Punkte seien PflichtVor allem gegen den abstiegsgefährdeten VfB Großauheim sind zu Hause drei Punkte für die Germania eigentlich Pflicht. „Ich denke schon, dass wir Großauheim zu Hause ein bisschen mehr unter Druck setzen können. Das Spiel gegen Kesselstadt wird ein ganz anderes werden. Da müssen wir erstmal abwarten, wie wir mit der Offensive, die für mich zu den Top drei der Liga gehört, zurechtkommen“, so Leisegang, der zuletzt mit drei A-Jugendspielern im Defensivbereich spielte, die größtenteils auch am Montag die Offensive um Emir Omerovic und Ex-Germane Draganovic stoppen sollen.

Sollte die Germania, wie beim 1:2 gegen Oberissigheim am vergangenen Spieltag, wieder patzen, hat die Konkurrenz erneut die Chance, Punkte gutzumachen: Oberissigheim trifft auf die SG Bruchköbel II, Kilianstädten muss beim TSV 1860 Hanau ran und Safakspor Hanau empfängt den VfR Kesselstadt.

Spiele am OstermontagAm Ostermontag kommt es dann unter anderem zum immens wichtigen Spiel im Kampf um den Klassenerhalt zwischen Hilalspor Hanau und dem VfB Großauheim.

Die Spitzenteams aus Rodenbach bekommen es mit Teams aus dem Mittelfeld und der unteren Tabellenhälfte zu tun: Niederrodenbach ist samstags in Windecken zu Gast und trifft montags zu Hause auf Safakspor Hanau. Verfolger Oberrodenbach empfängt am Samstag Roßdorf und muss am Montag beim TSV Hanau ran. Spannung verspricht zudem das Verfolger-Duell zwischen dem TSV Niederissigheim und der Spvgg. Langenselbold am Montag (als einziges Spiel um 15.30 Uhr).

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