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Kreisliga A: SV Wolfgang lässt bei 1860 Punkte liegen

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Für Jeremy Levy und den SV Wolfgang reichte es gegen Serkan Bayin (rechts) und 1860 nur zu einem Unentscheiden. Trotzdem ist der SVW neuer Spitzenreiter.. Foto: Scheiber
Für Jeremy Levy und den SV Wolfgang reichte es gegen Serkan Bayin (rechts) und 1860 nur zu einem Unentscheiden. Trotzdem ist der SVW neuer Spitzenreiter.. Foto: Scheiber

Fußball. Der Dörnigheimer SV ist der Gewinner des 22. Spieltags in der Kreisliga A Hanau. Die Oymak-Elf durfte sich mit dem Schlusspfiff nicht nur über ein glückliches 3:2 gegen den VfR Kesselstadt II freuen, sondern auch über Unentschieden der anderen Spitzenteams.

Von Oliver KrausDer SV Wolfgang kam beim TSV 1860 Hanau nicht über ein 2:2 hinaus, Erlensee trennte sich 0:0 von Germania Dörnigheim. Darüber hinaus feierten Büdesheim und Heldenbergen gegen 1960 Hanau beziehungsweise Bischofsheim II deutliche Auswärtssiege. Der VfB Großauheim und die SG Bruchköbel II trennten sich 1:1.

Auf Augenhöhe mit dem Tabellenführer

TSV 1860 Hanau – SV Wolfgang 2:2 (2:1): Das große Reinemachen in der Winterpause hat sich beim TSV 1860 bezahlt gemacht. Der Vorletzte der KLA präsentierte sich gegen den Tabellenführer aus Wolfgang über 90 Minuten auf Augenhöhe und ließ sich auch vom frühen Rückstand durch Ricardo Richter nicht aus dem Konzept bringen (10.). Fast im direkten Gegenzug netzte Loredan Gabor für die Hausherren ein, ehe die alleinige Sturmspitze noch vor dem Seitenwechsel die Partie zugunsten Hanaus drehen konnte.

In der zweiten Hälfte kam es dann zu einem offenen Schlagabtausch mit Chancen hüben wie drüben, von denen aber einzig Benjamin Dauster seine zum verdienten 2:2-Endstand verwerten konnte, wie Jens Marso, Sportlicher Leiter 1860, bestätigte: „Es war ein kämpferisches Spiel, das mit einem gerechten Unentschieden endete. Wir sind zufrieden.“

Tore: 0:1 Richter (10.), 1:1, 2:1 Gabor (11., 34.), 2:2 B. Dauster (71.) – Zuschauer: 45 – Schiedsrichter: Kiesling (Florstadt) – Beste Spieler: Gabor, Nickel / B. Dauster

Aufstiegsträume bei Dörnigheim

Dörnigheimer SV – VfR Kesselstadt II 3:2 (0:2): Der Dörnigheimer SV bleibt am Spitzentrio dran und darf weiter vom Aufstieg träumen. Allerdings tat sich die Elf von Metin Oymak gegen Kesselstadt schwerer, als es das Tabellenbild hätte vermuten lassen. Denn der VfR war in Halbzeit eins klar überlegen und ging hochverdient durch die Treffer von Neuzugang Billy Ries und Ali Bujar in Führung.

Nach dem Wechsel bewies der Tabellenvierte aber Moral und konnte durch einen Doppelpack von Demir Kaynak ausgleichen, ehe Amine Ahrraou El Aabid kurz vor Schluss noch den glücklichen Siegtreffer landete. „Wir hätten über ein Unentschieden nicht maulen dürfen, aber so hat sich die Mannschaft noch den Sieg verdient“, sagte DSV-Sprecher Wolfgang Leinweber nach dem Spiel.

Tore: 0:1 Ries (30.), 0:2 Bujar (40.), 1:2, 2:2 Kaynak (50., 60.), 3:2 Ahrraou El Aabid (90.) – Zuschauer: 25 – Schiedsrichter: Hachfeld (Bad Homburg) – Beste Spieler: geschlossene Mannschaftsleistungen

Ein trostloses Unentschieden

FC Erlensee II – Germania Dörnigheim II 0:0: Im Spitzenspiel haben sich die Reserven Erlensees und der Germania torlos unentschieden getrennt. Im Match der mit 74 Treffern besten Offensive und den auswärts weiterhin ungeschlagenen Dörnigheimern sahen die knapp 50 Zuschauer zwar keine Tore, dafür aber eine spannende Begegnung.

Erlensee war zum Großteil die spielbestimmende Mannschaft, verpasste es allerdings, die Überlegenheit gegen gut stehende und konzentriert verteidigende Gäste, die ab und an gefährliche Nadelstiche inklusive Pfostentreffer setzen konnten, in Tore umzumünzen. Dementsprechend viel das Fazit von FCE-Sprecher Bodo Jäger aus: „Wir haben unsere Chancen nicht genutzt und zwei Punkte verschenkt. Aber Dörnigheim hat das auch gut gemacht.“

Tore: Fehlanzeige – Zuschauer: 50 – Schiedsrichter: Böck (Steinau a. d. Straße) – Beste Spieler: Birkner, Treash / Wölk, Zeller

Ein deutlicher Auswärtssieg

SC 1960 Hanau II – FC 1966 Büdesheim 2:6 (1:3): Einen deutlichen und auch in der Höhe verdienten 6:2-Auswärtssieg haben die Büdesheimer beim HSC dank einer konsequenten Chancenverwertung gefeiert. Vor allem FC-Kapitän Gianluca Strollo präsentierte sich mit einem Hattrick in Torlaune. Außerdem konnte Mario Cardaci für die Gäste zwei Treffer beisteuern, Tim Schmidt einen.

Für 1960 traf Marcel Wehner zum zwischenzeitlichen Anschlusstreffer, der den Hanauern aber nur kurzzeitig Hoffnung auf ein besseres Resultat geben konnte. Außerdem netzte Abdulkadir Okutan für 1960 ein, deren Sprecher Bidar Aykoc die Begegnung auf den Punkt brachte: „Das Ergebnis sagt eigentlich alles. Das war eine schwache Leistung von uns.“

Tore: 0:1 Cardaci (9.), 0:2 Schmidt (12.), 1:2 Wehner (36.), 1:3 G. Strollo (38.), 1:4 Cardaci (46., FE), 1:5 G. Strollo (55.), 2:5 Okutan (75.), 2:6 G. Strollo (90.) – Zuschauer: 20 – Schiedsrichter: Weigand (Frankfurt) – Beste Spieler: – / G. Strollo, Cardaci

Start mit selbstverschuldeter Niederlage

FSV Bischofsheim II – Victoria Heldenbergen 0:4 (0:3): Mit einer selbstverschuldeten Heimklatsche ist der FSV aus der Winterpause in die Rückrunde gestartet. Gegen die Victoria verteilte Bischofsheims Reserve munter Gastgeschenke, die das spielerisch überlegene Heldenbergen dankbar annahm. Zweimal André Nollau und einmal Kim Leichner sorgten schon vor dem Halbzeitpfiff für die Vorentscheidung, wie Sprecher Michael Röhrig schonungslos analysierte: „Wir hätten auch höher zurückliegen können. Wir haben uns nicht gewehrt, waren saft- und kraftlos, einfach nicht A-Liga würdig. Wenn wir so weiter machen, wird es noch schwer für uns.“

Denn auch in Hälfte zwei stellte sich keine Besserung ein. Im Gegenteil: Nach Rot wegen Tätlichkeit für Gianluca Amore (47.) scheiterte später noch Catello Longobardi vom Elfmeterpunkt, sodass Nollau mit seinem dritten Treffer den Sack vom Punkt für die einen Gang zurückschaltenden Heldenbergener zumachte.

Tore: 0:1 Nollau (25.), 0:2 Leichner (40.), 0:3, 0:4 Nollau (45., FE; 88.) – Zuschauer: 15 – Besondere Vorkommnisse: Rote Karte für r Amore (FSV) wegen Tätlichkeit (47.) – Schiedsrichter: Körper (Rodgau) – Beste Spieler: Catena, Canlar / Nollau

Gerechte Punktverteilung in Großauheim

VfB Großauheim – SG Bruchköbel II 1:1 (1:0): Ein gerechte Punkteteilung gab es für knapp 30 Zuschauer zwischen Großauheim und Bruchköbel zu sehen, die beide mit schweren Beinen aus der Winterpause gekommen sind. Beide Mannschaften boten wenig fußballerische Leckerbissen an, wodurch auch Chancen Mangelware waren.

Die erste nutzte allerdings Virgil Mihai zur Führung der Gastgeber. Als die Ziborius-Truppe dann in Hälfte zwei eine starke Phase erwischte, wurde sie von der SGB-Reserve eiskalt erwischt: Tobias Schadt traf vom Elfmeterpunkt zum 1:1-Endstand. So bilanzierte dann auch VfB-Vorstand Ralf Uhrig: „Bruchköbel hat sich den Punkt verdient. Wir müssen in den nächsten Wochen noch eine Schippe drauflegen.“

Tore: 1:0 Mihai (30.), 1:1 Schadt (58., FE) – Zuschauer: 30 – Schiedsrichter: Maurer (Karlstein) – Beste Spieler: Haidari, Bodnar / geschlossene Mannschaftsleistung

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