Staubige Angelegenheit: Michael Hellwig (Bischofsheim, links) ist vor Nicolas Prüssmeier (Heldenbergen) am Ball. Foto: TAP

Fußball

Kreisliga A: 31 Tore in vier Spielen

Tore satt boten die Akteure in den gestrigen vier Partien der Kreisliga A Hanau. Spitzenreiter SV Wolfgang gelang der höchste Tagessieg (6:2 gegen den TSV 1860 Hanau). Die Sportfreunde Ostheim besiegten die SG Marköbel II mit 6:3.

5:2-Siege landeten der FC Büdesheim (gegen den SC 1960 Hanau II) und Victoria Heldenbergen (gegen den FSV Bischofsheim II).

Mühsam erkämpfte Punkte

SV Wolfgang – TSV 1860 Hanau 6:2 (2:2): Über mühsam erkämpfte Punkte freute sich der SVW , der sich gegen den TSV 1860 vor allem in der ersten Hälfte schwerer als erwartet tat, was von SVW-Coach Mike Busch mahnend bedacht wurde: „Wir sind noch kein Spitzenteam.“ So ging dann auch der TSV durch Thanhtung Nguyen mit 1:0 in Führung. Nachdem Benjamin Dauster und Lars Jurgons nur wenig später die Partie gedreht hatten, sorgte Anthony Jensch mit dem 2:2 erneut für Ernüchterung beim Gastgeber. In der zweiten Halbzeit setzte doch die individuelle Klasse des Tabellenführers durch.

Tore: 0:1 Nguyen (10.), 1:1 B. Dauster (16.), 2:1 Jurgons (22.), 2:2 Jensch (28.), 3:2 Jurgons (60.), 4:2 Richter (68.), 5:2 Jurgons (87.), 6:2 T. Dauster (89.) – Zuschauer: 30 – Schiedsrichter: Holzhacker (Obertshausen) – Beste Spieler: Jurgons / Mihajlovic

Eingewöhnungsphase für Heimmannschaft

FC Büdesheim – SC 1960 Hanau II 5:2 (0:0): Es dauerte eine ganze Halbzeit, bis sich die Heimmannschaft an den Hartplatz gewöhnt hatte, doch nach dem Wechsel legte der FCB los wie die Feuerwehr. Nach einem Freistoß von Gianluca Strollo trafen Marcel Wawacek und Mario Cardaci binnen einer Minute, ehe Wawacek in der 69. Minute sogar auf 4:0 erhöhte. In der Schlussphase kamen die Gäste durch Ahmed Fezai zum Anschlusstreffer (88.), doch Andreas Schneider stellte im direkten Gegenzug den alten Vorsprung wieder her.

Tore: 1:0 G. Strollo (55.), 2:0 Wawacek (60.), 3:0 Cardaci (61.), 4:0 Wawacek (69.), 4:1 Fezai (88.), 5:1 Schneider (89.), 5:2 Hajzeraj (90.) – Zuschauer: 50 – Schiedsrichter: Nickel (Glauburg) – Beste Spieler: Wawacek / geschlossene Mannschaftsleistung

Frühe Führung für die Gäste

Sportfreunde Ostheim – SG Marköbel II 6:3 (3:2): Die Gäste gingen früh durch Sebastian Reuthal in Führung. Ostheim glich durch Anton Clauss zwar bereits in der zwölften Minute aus, erneut Reuthal brachte Marköbel aber wieder in Front. Durch Treffer von Luca Wegjan und Alexander Leitner drehten die Hausherren die Partie. Ostheim baute die Führung im zweiten Durchgang weiter aus, als Wegjan mit seinem zweiten Treffer und Julian Schneider auf 5:2 erhöhten. Kai Richter gelang fünf Minuten vor Schlusspfiff der Anschlusstreffer, das Schlusswort hatte Leitner. „Am Anfang haben wir ein bisschen geschlafen“, kommentierte Thomas Leitner, der Vorsitzende der Ostheimer, „aber eigentlich waren wir überlegen. Die Gegentore kamen durch individuelle Fehler zustande.“

Tore: 0:1 Reuthal (3.), 1:1 Clauss (12.), 1:2 Reuthal (16.), 2:2 Wegjan (34.), 3:2 Leitner (44.), 4:2 Wegjan (47.), 5:2 Schneider (75.), 5:3 Richter (85.), 6:3 Leitner (86.) – Zuschauer: 40 – Schiedsrichter: Dietz (Rosbach) – Beste Spieler: geschlossene Mannschaftsleistungen

Zunächst Bischofsheimer Führung

Victoria Heldenbergen – FSV Bischofsheim II 5:2 (1:1): Mit den Verhältnissen auf dem Hartplatz kamen die Bischofsheimer zunächst besser zurecht und gingen durch Murat Canlar nach vier Minuten in Führung. André Nollau egalisierte zehn Minuten später. „Bischofsheim hat gut mitgespielt, das war ein schönes Spiel“, so Heldenbergens Sprecher Ulrich Stechno. Die Partie kippte im zweiten Durchgang zugunsten der Hausherren, als zweimal (48. und 81.) Nollau, Marcel Atamaniuk mit einem sehenswerten Fernschuss und schließlich Goetzelmann auf 5:1 erhöhten. Bischofsheim gelang durch Michael Hellwig nur Ergebniskosmetik.

Tore: 0:1 Canlar (4.), 1:1, 2:1 Nollau (14., 48.), 3:1 Atamaniuk (64.), 4:1 Nollau (81.), 5:1 Goetzelmann (85.), 5:2 Hellwig (89.) – Zuschauer: 20 – Schiedsrichter: Tuschak (Frankfurt) – Beste Spieler: Prüssmeier, Atamaniuk / Hellwig, Canlarok/rob

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