Wieder ein Treffer: Victoria Heldenbergen erzielte in zwei Spielen elf Tore. Hier trifft Kim Leichner. Archivfoto: TAP

Hanau

Kreisliga A: Nidderauer Topteams messen die Kräfte

Fußball. Der dritte Spieltag der Kreisliga A bringt mit dem Derby zwischen Ostheim und Heldenbergen einen ersten Kracher der noch jungen Saison, der zudem noch durch die derzeitige Tabellensituation aufgewertet wird.

Während die Sportfreunde nach ihren ersten zwei Begegnungen mit vier Punkten auf Platz drei stehen und damit den selbst gesteckten Erwartungen durchaus nahe kommen, genießen die Spieler der Victoria mit sechs Zählern den unerwarteten Platz an der Sonne. Zu Recht, denn der Tabellenführer hat in seinen ersten beiden Begegnungen nicht nur nahtlos an die starken Leistungen vor der Sommerpause anknüpfen können, sondern auch die Eindrücke der Vorbereitungsspiele eindrucksvoll bestätigt.

Der Grund für die Konstanz liegt in der auf Kontinuität setzenden personellen Planung. Ähnlich wie bei den Sportfreunden verzeichnen die Heldenberger nur wenige Neuzugänge.

Trainer stapelt tief

Das Team kennt sich, ist eine Einheit, wie Trainer Ernst Jung bestätigt: „Die Mannschaft stimmt, der Zusammenhalt ist da.“ Das Grundgerüst wurde zudem punktuell verstärkt. Neben Torwart Dennis Küster stießen unlängst auch Mittelfeldspieler Alexander Deutschmann sowie Talent Janik Nicolaus zur Kadervergrößerung hinzu. „Wir haben einen guten, kleinen Kader mit hoher Qualität“, erklärt der Coach, der seit Mai 2018 den fortlaufenden Aufschwung begleitet.

Der darf, wenn es nach dem 53-Jährigen geht, gerne noch ein bisschen länger andauern, auch wenn das Saisonziel nach wie vor ein einstelliger Tabellenplatz bleibt. Dafür ist aber ein erneut starker Auftritt beim Nidderauer-Stadtteilrivalen notwendig. Doch Jung stapelt im Vorfeld tief: „Die Favoritenrolle liegt klar bei Ostheim. Wer Meister werden will, muss auch die Spiele gewinnen. Wir fahren da ganz entspannt hin und können hoffentlich den Schwung weiter mitnehmen. Wir würden aber natürlich gerne das Derby gewinnen.“

Spannendes Spiel erwartet

Sein Ostheimer Gegenüber Maximilian Rassmann hat zwar die eigenen Ambitionen bereits im Vorfeld der Saison untermauert, erwartet für das erste Topspiel der Saison aber keinen Underdog, sondern einen Gegner auf Augenhöhe: „Unabhängig vom derzeitigen Tabellenstand hatte ich Heldenbergen schon vor der Saison als einen der Topfavoriten auf die ersten drei Plätze auf der Rechnung. Sie haben eine unglaublich starke Offensive, eine spielstarke, kämpferische Mannschaft.“

Von daher prognostiziert der Trainer der Sportfreunde ein spannendes Spiel, in dem die Defensivarbeit über Sieg und Niederlage entscheiden wird. „Wir müssen individuelle Fehler vermeiden und zu 100 Prozent auf dem Platz präsent sein. Wenn wir die Zweikämpfe annehmen und unser Leistungspotenzial abrufen, können wir das Spiel gewinnen.“ ok

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