Nachlegen: Cosimo Leoci (links) und der FSV Neuberg wollen an die Tabellenspitze. Archivfoto: TAP

Hanau

Kreisliga A: FSV Neuberg mit viel Rückenwind an die Pumpstation

Fußball. Äußerst eng geht es derzeit auf den vordersten Plätzen der Kreisliga A zu, wo vier Teams nahezu punktgleich sind. An diesem Sonntag könnte sich an der Konstellation einiges ändern, denn Germania Dörnigheim II und Victoria Heldenbergen treffen im Verfolgerduell direkt aufeinander.

Von Robert Giese

Die Spvgg. Hüttengesäß muss beim FSV Bischofsheim II zeigen, wie gut sie die jüngste Klatsche gegen den FSV Neuberg verdaut hat, während die Neuberger mit viel Rückenwind beim VfR Kesselstadt II antreten.

Die beiden KellerkinderTSG Niederdorfelden und FC Büdesheim wollen zu Hause gegen Hilalsporund den Dörnigheimer SV punkten, der VfB Großauheim durch einen Heimsieg gegen die „Zehner“ aus Langenselbold seine Serie ausbauen. Zwei nahezu gleichwertige Teams dürften derweil aufeinandertreffen, wenn der TSV 1860 Hanau die Sportfreunde Ostheimempfängt.

Ein Spitzenspiel liefern sich die Germaniaaus Dörnigheimund Victoria Heldenbergen, wobei die Dörnigheimer zuletzt die deutlich bessere Form zeigten und die vergangenen fünf Spiele allesamt gewannen. „Heldenbergen hat zuletzt nicht so gut gespielt“, kommentiert Patrick Ofcarek die jüngsten Ergebnisse des Tabellenzweiten, „aber sie haben dennoch genug Qualität, um uns vor Probleme zu stellen.“ Obwohl sein Team trotz der guten Platzierung nicht den Aufstieg anpeile, will der Dörnigheimer Trainer dennoch drei Punkte holen: „Je besser wir zur Winterpause da stehen, desto besser sieht es unterm Weihnachtsbaum aus.“

Der Tabellenneunte FSV Bischofsheim II empfängt derweil den Ligaprimus aus Hüttengesäß, der zuletzt vom FSV Neuberg ordentlich gerupft wurde und den Neubergern 0:6 unterlag. FSV-Sprecher Klaus Pawlytko befürchtet jedoch, dass diese Klatsche es für sein Team nur schwieriger machen werde – „schließlich hat Hüttengesäß etwas gutzumachen, die wollen diese Scharte sicher auswetzen.“ Chancenlos seien die Bischofsheimer zwar nicht, die Partie gegen den Tabellenführer sei allerdings „eine schwierige Nummer“, allein schon, weil der genaue Kader des FSV noch nicht feststehe. Die Neuberger dürften derweil mit breiter Brust zum VfR Kesselstadt II reisen, wie deren Trainer Reiner Köbel befürchtet.

Für den Tabellen-14. sei das Spiel gegen den FSV eine große Herausforderung: „Ich habe Neuberg ein paarmal beobachtet“, so Köbel, „sie haben ein sehr gutes Team und sind für mich der Top-Favorit auf den Aufstieg.“ Auf sein Team warte daher ein hartes Stück Arbeit, doch der Kesselstädter Coach hofft, mit der richtigen Einstellung zumindest ein Unentschieden zu holen.

Hinter der fast punktgleichen Vierer-Spitzengruppe liegt der VfB Großauheim in Lauerstellung. Deren Sprecher Dominik Schramm setzt darauf, dass das ein oder andere Spitzenteam an diesem Wochenende Federn lässt und sich seine Mannschaft so näher an diese Gruppe heranarbeitet. Voraussetzung hierfür wäre allerdings ein Heimsieg gegen die Spvgg. Langenselbold, doch zuhause sollten gegen den Tabellen-13. durchaus drei Punkte drin sein, was für Großauheim das neunte Spiel ohne Niederlage in Folge wäre. „Wir wären selbstverständlich froh, wenn wir diese Serie ausbauen können.“

Anschluss halten will auch der TSV 1860 Hanau, der nur einen Punkt hinter Großauheim liegt, mit dem Tabellenachten aus Ostheim aber einen nicht ungefährlichen Gegner vor der Brust hat.

Noch schwieriger wird es für die beiden Kellerkinder der Liga: Während die TSG Niederdorfelden sich zuletzt trotz Verletztenmisere in der Abwehr stabilisieren konnte und deshalb gegen Hilalspor auf einen weiteren Punktgewinn hofft, steht der Tabellenletzte aus Büdesheim mit dem Rücken zur Wand, will gegen den Dörnigheimer SV aber „unsere PS endlich mal auf den Platz bringen“.

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