Thomas Jäger (hier im Bild) und sein Bruder Andreas bleiben der Eintracht erhalten. Archivfoto: TAP

Rodenbach

Jäger-Brüder verlängern bei Eintracht Oberrodenbach

Fußball. Der FC Eintracht Oberrodenbach stellt die Weichen für die Zukunft: Die beiden Brüder Andreas und Thomas Jäger werden auch in der kommenden Saison – unabhängig davon, ob der Aufstieg in die Gruppenliga gelingt – an der Seitenlinie in Oberrodenbach stehen.

Neben dem Trainerteam der ersten Mannschaft haben auch die beiden Übungsleiter der zweiten Mannschaft Alexander Lötschert und Rico Kraut ihre Zusage für die Spielzeit 2018/19 gegeben.

Beide Teams der Eintracht spielen bisher eine überzeugende Saison: Die erste Mannschaft rangiert trotz der 0:3-Derbyniederlage gegen Niederrodenbach in der Kreisoberliga nur einen Punkt hinter dem Ortsrivalen, der ein Spiel weniger hat, auf Platz zwei und hat den Aufstieg als Ziel im Visier. Die zweite Mannschaft belegt in der Kreisliga B im zweiten Jahr nach dem Aufstieg den vierten Platz.

Dreijahresplan„Wir haben mit einem Dreijahresplan angefangen und wollten im ersten Jahr ankommen, im zweiten einen Schritt nach vorn machen und jetzt im dritten Jahr sportlich angreifen“, berichtet Andreas Jäger, der sich gemeinsam mit seinem Bruder nun an einem Punkt befunden habe, an dem beide entscheiden mussten, ob sie den Weg nun weitergehen oder das Zepter übergeben wollen.

„Wir haben dann in enger Absprache mit dem Vorstand und dem Spielausschuss noch einige Ziele ausgemacht, die es zu erreichen gilt und wollen eine Mannschaft aufbauen und weiterentwickeln, deshalb haben wir zugesagt“, so Jäger, der mit seinem Team nach der bisher guten Saison im kommenden Jahr gerne eine Klasse höher spielen würde: „Wir wollen den zweiten Platz halten und da sein, falls die Germania patzen sollte und würden es natürlich begrüßen, wenn wir aufsteigen in die Gruppenliga. Langfristig ist es das Ziel, auf Dauer eine Mannschaft zu etablieren, die sportlich in der Kreisoberliga oder der Gruppenliga eine gute Rolle spielen kann.“

„Sie haben den Verein weitergebracht“Der Vorsitzende Helmut Reinert zeigte sich glücklich darüber, dass der Verein die Jäger-Brüder noch ein weiteres Jahr an sich binden konnte: „Ich bin sehr froh. Sie haben den Verein weitergebracht“, sagt Reinert, der das Trainerteam für seine Arbeit lobt: „Wir spielen nicht umsonst vorne mit, das ist ganz allein der Verdienst von den beiden. Sie haben gemeinsam mit dem Spielausschuss eine gute Mannschaft zusammengestellt, machen ein sauberes Training und passen bei uns in den Verein. Dasselbe trifft auch auf die Trainer der zweiten Mannschaft zu.“ dli

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