Fussball Gruppenliga, Eintracht Oberrodenbach - Germ. Niederrodenbach
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Thomas Jäger und sein Bruder Andreas haben bei Eintracht Oberissigheim verlängert.

Fußball-Kreisoberliga Hanau

Jäger-Brüder haben mit Eintracht Oberissigheim noch was vor

  • vonLennart Nickel
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Kreisoberligist Eintracht Oberissigheim hat mit seinem Trainerduo Thomas und Andreas Jäger verlängert. Das teilte der Verein mit. Die Eintracht erspielte bisher 17 Punkte und steht somit nach neun absolvierten Partien auf Tabellenplatz neun. Wie Alexander Lorei, der Vorsitzende des Spielausschusses, erklärte, sei man sich mit den Jäger-Brüdern schnell einig gewesen.

Bruchköbel – „Wir hatten eine unglaubliche Verletzungsserie, wie ich sie in vielen Jahren Fußball selten erlebt habe. Dafür sind die Ergebnisse, die Einstellung und auch die aktuelle Platzierung als absolut gut einzuordnen. Für uns als Verein ist es wichtig, eine Handschrift und ein Spielsystem zu erkennen. Dies ist definitiv der Fall“, begründete Spielausschuss-Chef Lorei die Entscheidung.

Thomas Jäger äußerte sich bezüglich der verlängerten Zusammenarbeit ambitioniert: „Die Kameradschaft in der Mannschaft ist unglaublich, insofern ist meinem Bruder und mir die Entscheidung sehr leichtgefallen. Wir haben schon noch ein bisschen was vor in Oberissigheim“.

Die Brüder hatten aufgrund der Saisonunterbrechung nur wenig Gelegenheit, nach dem letztjährigen Wechsel von Oberrodenbach, ihr Können auch bei der anderen Eintracht in der KOL unter Beweis zu stellen. Dennoch freut sich Thomas auf die gelb-schwarze Fußball-Zukunft. „Im Umfeld ist eine große Bewegung. Die Mannschaft hat die Kabinen selbst saniert, der Verein hat zukünftig einen nagelneuen Kunstrasen zur Verfügung, den wir noch nie testen durften, auf den wir uns aber sehr freuen“, ergänzte er.

„Unabhängig vom Ausgang dieser Saison sind die Planungen für die neue Spielzeit in vollem Gange“, erläuterte Lorei, der bei laufendem Spielbetrieb als Abwehrspieler die gegnerischen Offensivpläne durchkreuzt. Verein und Trainer würden die aktuelle Runde gerne in irgendeiner Form abschließen, das hänge jedoch von der Entwicklung der Pandemie ab. Ebenso konnte Lorei verkünden, dass ein Großteil der aktuellen Mannschaft bereits für die neue Spielzeit zugesagt hat.

Alles in allem lässt sich sagen, dass die Eintracht ihrem in der Weihnachtsbotschaft auf der Vereinswebsite verkündeten Motto treu bleibt: Auf den Fußball-Philosophen Lothar Matthäus verweisend heißt es dort: „We look not back, we look in front!“  (Von Lennart Nickel)

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