Handballtrainer Pedro Valina von der HSG Preagberg
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Voller Einsatz für die HSG Preagberg: Pedro Valina steht auch in der neuen Saison an der Auswechselbank der ersten Männermannschaft der HSG.

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HSG Preagberg setzt weiter auf Beständigkeit - Kaum Veränderungen bei allen fünf Mannschaften

  • vonRobert Giese
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Die Corona-Pandemie hat auch im Handball viele Dinge, die bisher selbstverständlich schienen, fraglich werden lassen. So groß die Unsicherheiten durch die geänderten Rahmenbedingungen aber sind, bei der HSG Preagberg herrscht gut einen Monat vor dem Start in die neue Saison große Konstanz und Beständigkeit.

Und das sowohl bei den Frauenteams als auch bei den Männermannschaften der HSG. Paradebeispiel hierfür ist die erste Männermannschaft: Das weiterhin von Pedro Valina trainierte Team wird nach dem Nichtabstieg weiterhin in der Bezirksoberliga antreten und hat in Torwart Fabian Gesser und Kreisläufer Kevin Flender lediglich zwei Abgänge zu verzeichnen – die beiden wechseln zu den Lokalrivalen nach Maintal und Klein-Auheim und treffen mit ihren neuen Teams in der kommenden Saison auf ihren früheren Verein.

HSG Preagberg setzt auf Spieler aus der erfolgreichen A-Jugend

In die Preagberger Mannschaft integriert werden sollen derweil gleich vier Spieler aus der A-Jugend, die in der abgelaufenen Spielzeit sensationell die Hessenmeisterschaft geholt hatte. „Das war ein toller Erfolg, jetzt wollen wir, dass sie bei uns Fuß fassen“, freut sich Valina darüber, dass aus der eigenen Jugend derart talentierte Spieler nachrücken, die sich teilweise schon in der Vorsaison als wertvolle Stützen erwiesen haben.

Hinzu kommt nach überstandener Verletzungspause Schlussmann Marco Simovsky, von dem sich der HSG-Coach viel Routine und Sicherheit zwischen den Pfosten verspricht, schließlich sei dieser „für die Bezirksoberliga ein Top-Torhüter.“

Klares Ziel: HSG Preagberg will die Klasse halten

Sportlich geht es für Preagberg auch in der kommenden Saison darum, die Klasse zu halten – und zwar gerne ohne langes Zittern wie in der abgelaufenen Spielzeit. „Wir müssen zusehen, dass wir schnell und kontinuierlich Punkte sammeln“, gibt Valina die Richtung vor, sieht seine Mannschaft aber gut aufgestellt: „Wir sind“, blickt der Trainer der neuen Saison schon mit Vorfreude entgegen, „da guter Dinge.“

Ganz ähnlich gestaltet sich die Situation bei der zweiten und dritten Männermannschaft der HSG: Hier blieben Trainerteam und der Großteil des Kaders ebenfalls an Bord, Jugendspieler verstärken beide Mannschaften punktuell.

HSG Preagberg startet frühzeitig in die Saisonvorbereitung

Neben der erfolgreichen Integration und der Weiterentwicklung dieser Talente wollen die Preagberger mit beiden Teams die Klasse halten: Die zweite Mannschaft tritt in der kommenden Saison in der Bezirksliga A an, die dritte in der Bezirksliga C.

Für diese Herausforderung sieht sich die HSG durch den frühen Start in die Saisonvorbereitung jedoch gut gerüstet, denn schon ab Ende Mai feilten die Preagberger an Kondition und Athletik.

Frauenmannschaft der HSG Preagberg könnte für Überraschung sorgen

Große Veränderungen gibt es auch bei der ersten Frauenmannschaft, welche die vergangene Spielzeit in der Bezirksoberliga in einer dreiköpfigen Verfolgergruppe hinter dem Spitzenduo beendete, nicht zu vermelden. Die Mannschaft von Dennis Weih hat keine Abgänge zu verzeichnen, wird sich aber sowohl im Trainerteam als auch auf der Torwartposition verstärken.

Angesichts dieser Konstanz ist es gut möglich, dass die HSG in der kommenden Saison oben angreifen kann – alle drei Teams, die in der vergangenen Spielzeit besser platziert waren als die Preagbergerinnen, haben die Liga im Sommer verlassen.

Auch zweite Mannschaft setzt auf Beständigkeit

Den Klassenerhalt strebt derweil die zweite Frauenmannschaft der HSG an, die personell ebenfalls kaum verändert in die neue Saison der Bezirksliga A geht: Sascha Möhwald und Andreas König bilden weiterhin das Trainerteam, Johanna Schomburg wird künftig fest der ersten Frauenmannschaft zugeordnet und neben einer Neu-Handballerin stößt Michelle Ocker vom Ligarivalen TG Hanau zur Mannschaft.

Die Corona-Zwangspause hat das Team kreativ genutzt, bei einer internen Challenge traten mehrere Gruppen in verschiedenen Disziplinen gegeneinander an und legten so eine gute Fitness-Grundlage.

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