Für Michele Moscelli (links) und Türk Gücü Hanau steht am Mittwochabend die Wiederholung des Hessenpokalspiels gegen den FC Kalbach an. Archivfoto: Kalle

Hanau

Hessenpokal: Auf ein Neues

Fußball. Im zweiten Anlauf will Türk Gücü Hanau heute Abend (19 Uhr, Rudi-Völler-Sportanlage) den Sprung in die zweite Runde des Hessenpokals schaffen.

Von Gert Bechert

Wie berichtet, war vor einer Woche die Erstauflage gegen den Frankfurter Kreispokalsieger FC Kalbach beim Stand von 3:2 in der 110. Minute wegen eines Flutlichtausfalls abgebrochen worden. „Schade, wir waren richtig gut drauf“, ärgert sich Blerim Petrovci noch Tage später über das technische Malheur.

Kampfansage von Türk Gücü HanauHeute soll nach den Worten des Türk Gücü-Trainers Versäumtes nachgeholt werden. Dass die Mannschaft das Zeug dazu hat, stellte sie am vergangenen Sonntag beim Punktspielauftakt der Gruppenliga Ost unter Beweis. Mit einem verdienten 1:0-Sieg beim hochgehandelten JSK Rodgau gelang ein Start nach Maß. Fehlt nur noch ein Sieg gegen den Verbandsliga-Absteiger Kalbach.

Einsatz von Tastan ist ungewissGanz sorgenfrei blickt Petrovci der heutigen Partie allerdings nicht entgegen. Okan Tastan kugelte sich vor einer Woche die Schulter aus, sein Einsatz ist sehr ungewiss. Zudem klagt Adrian Saletnik über Knieprobleme und Torjäger Michele Moscelli hat muskuläre Probleme, weshalb er gegen Rodgau nur zu einem Kurzeinsatz kam.Petrovci hat Respekt vor Kalbach. Der Westgruppen-Vertreter ließ vor einer Woche immer wieder seine Gefährlichkeit aufblitzen und besitzt in Sven Kister einen ausgesprochenen Knipser. Zudem war der Frankfurter Stadtteilverein am ersten Spieltag der Gruppenliga West spielfrei und konnte sich von den Pokalstrapazen erholen.

Sieger trifft auf Viktoria Nidda

Allerdings musste Kalbach bereits gestern Abend im Frankfurter Kreispokal gegen den B-Ligisten SV Mosaik ran. Der neue Spielertrainer Elton da Costa schonte dabei jedoch einige Stammkräfte, auf die er heute setzen kann.Der Sieger des heutigen Abends trifft in der zweiten Runde des Hessenpokals auf Viktoria Nidda. Der Verbandsliga-Aufsteiger setzte sich überraschend mit 1:0 beim Ligakonkurrenten FV Bad Vilbel durch.

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