Wer bleibt obenauf? Die 93er um Kahraman Damar sind am Freitag beim FC Bad Vilbel (Jonas Grüter, vorne) zu Gast. Das Hinspiel endete 2:2. Archivfoto: TAP

Fußball

Hessenliga: Hanau 93 will Bad Vilbel weiter hinter sich lassen

Fußball. Auf dem Nidda-Sportfeld in Bad Vilbel geht es für den FC Hanau 93 am Freitagabend um die nächsten Hessenligapunkte. Für beide Teams eine wichtige Partie: Die Gastgeber nehmen aktuell einen Abstiegsplatz ein und könnten mit einem Sieg die zwei Zähler besser dastehenden 93er im Klassement überflügeln.

„Egal ob in der Verbands- oder in der Hessenliga, die Spiele gegen Bad Vilbel waren für uns immer enge Angelegenheiten“, erinnert sich HFC-Trainer Michael Fink. Der Ex-Profi rechnet auch im Abendspiel wieder mit einer engen Kiste. So wie im Hinspiel, als der FV Bad Vilbel an der Kastanienallee kurz vor Schluss noch zum 2:2-Ausgleich kam.

Bad Vilbel mit Selbstvertrauen

Zuletzt stärkte der FV Bad Vilbel mit einem 2:1-Sieg beim SC Waldgirmes sein Selbstvertrauen. Das Team von Amir Mustafic setzte damit ein Zeichen im Kampf um den Klassenerhalt. Der FC Hanau 93 kehrte vom jüngsten Auswärtsspiel in Stadtallendorf mit einer 1:3-Niederlage zurück – es war die erste auf dem fremden Boden in dieser Saison.

Die Leistung beim Aufstiegsaspiranten stimmte allerdings über weite Strecken, auch wenn in vorderster Front die Gefährlichkeit von Stoßstürmer Salvatore Bari vermisst wurde. Der Torjäger wackelt auch für das Vilbel-Spiel. Bis Mittwoch musste Bari krankheitsbedingt Antibiotika schlucken. „Für einen Einsatz von Beginn an wird er keine Option sein“, erklärt Fink. Ob er seinen Torjäger mit auf die Bank nimmt, oder gar völlig für das bereits am kommenden Mittwoch anstehende Spiel bei Rot-Weiß Walldorf schont, ließ er offen.

Dauerbrenner Ünal nicht dabei

Fakt ist, dass Tolga Ünal wegen seiner Gelb-Roten Karte aus dem Stadtallendorf-Spiel fehlen wird. Mit ihm muss ein Fixpunkt ersetzt werden, denn egal ob als Sechser oder Innenverteidiger: Ünal hat in dieser Saison immer gespielt. Optionen hat Fink einige. So könnte er selbst eine Position nach vorne rutschen und Enis Muratoglu in der Innenverteidigung starten.

Oktay Bulut, der in Stadtallendorf fehlte, wäre wohl der erste Kandidat, sollte Ünals Position eins zu eins ersetzt werden. Nicht im Kader stehen wird zudem Tim Fließ, der berufsbedingt wieder mit dem DFB-Nachwuchs auf Länderspielreise ist. Für Fink sind die beiden kommenden Auswärtsspiele in Bad Vilbel und Walldorf von entscheidender Bedeutung. „Wir wollen nicht zur Winterpause hinten drinhängen“, sagt der Spielertrainer.fs

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