Sperre abgesessen: Tolga Ünal steht dem FC Hanau 93 am Mittwoch in Walldorf wieder zur Verfügung. Archivfoto: TAP

Fußball

Hessenliga: Hanau 93 setzt in Walldorf auf Auswärtsstärke

Fußball. Der FC Hanau 93 bestreitet am Mittwoch (20 Uhr) auf dem Sportgelände von RW Walldorf ein Nachholspiel. Ursprünglich war die Partie in Hanau angesetzt, doch aufgrund des ersten Spielausfalls und der widrigen Platzverhältnisse an der Kastanienallee entschlossen sich beide Vereine zu einem Heimrechttausch.

Das Rückspiel im Mai findet dafür in Hanau statt. Die 93er hoffen auf ihre in dieser Saison an den Tag gelegten Auswärtsstärke. Lediglich beim Tabellenzweiten Eintracht Stadtallendorf verließ die Elf von Spielertrainer Michael Fink bislang den Platz als Verlierer.

Schon in der Verbandsliga große Konkurrenten

Gegner Rot-Weiß Walldorf ist derweil aus der zurückliegenden Verbandsliga-Saison noch bestens bekannt. Miteiner starken Rückrunde schnappten die Rot-Weißen den schwächelnden Hanauern seinerzeit noch den Titel weg und buchten im Gegensatz zum HFC das Hessenliga-Ticket auf direktem Weg.

Beim bisher letzten Auftritt in Walldorf hatten die 93er wenig zu bestellen und bezogen eine 2:5-Niederlage. Auch in der aktuellen Saison läuft es beim Meister der Vorsaison besser: Walldorf nimmt aktuell mit 29 Punkten den siebten Rang in Hessens höchster Fußballklasse ein, während die Gäste mit zehn Zählern weniger sich nur hauchzart oberhalb der Abstiegszone bewegen.

Fink trauert Spiel in Bad Vilbel nach

Michael Fink trauerte deswegen ein wenig den zwei beim 0:0 in Bad Vilbel liegengelassenen Punkten nach. „Ich denke wir waren einen Tick die bessere Mannschaft“, blickt der Ex-Profi auf den Kick zurück. Gerne hätte er den FV Bad Vilbel in der Tabelle etwas distanziert, was freilich mit einem Erfolgserlebnis am Mittwoch in Walldorf nachgeholt werden kann.

„Für mich ist Walldorf der stärkste Aufsteiger. Gerade zuhause machen sie das sehr gut“, spricht Fink von einer schweren Aufgabe und davon, dass seine Mannschaft einen guten Tag braucht, um in Walldorf bestehen zu können. Dass der Gegner ganzjährig auf Kunstrasen trainiert und spielt, sei natürlich ein gewisser Heimvorteil.

Ünal wieder dabei, Bari eine Option für die Startelf

Personell betrachtet bietet sich die Rückkehr des in Bad Vilbel gesperrt fehlenden Tolga Ünal an. Torjäger Salvatore Bari ist wieder fitter und somit ein Kandidat für die Startelf. Tim Fließ dagegen weniger. Der Defensivspezialist kommt zwar rechtzeitig zum Spiel von seiner berufsbedingten Länderspielreise zurück, wird aber vermutlich erst auf den Bank Platz nehmen.

Fraglich ist zudem der Einsatz von Elmir Sekeric, der am Sonntag im Spitzenspiel der zweiten Mannschaft in der Kreisoberliga gegen den VfR Kesselstadt einen Schlag auf den Fuß erhalten hat. Patrick Gischewski fehlt noch verletzt. fs

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