Nicola Köhler (links, hier im Spiel gegen 1960 Hanau) wechselt vom Regionalligisten Bayern Alzenau zum FC Hanau 93. Archivfoto: TAP

Fußball

Hessenliga: Hanau 93 holt Nicola Köhler von Bayern Alzenau

Fußball. Hessenligist FC Hanau 93 hat sich in der Winterpause nach Tarik Sejdovic mit einem weiteren Akteur aus dem Regionalliga-Kader des FC Bayern Alzenau verstärkt und gibt die Verpflichtung des 20-jährigen Nicola Köhler bekannt.

Von Frank Schneider

Mit dem dritten namhaften Neuzugang (vom SC Hessen Dreieich kam noch Stürmer Varol Akgöz) erklärt Fußball-Abteilungsleiter Giovanni Fallacara die Personalplanungen für die noch bis Ende Januar andauernde Wechselperiode für beendet. Der Kader des Aufsteigers steht, am 20. Januar bittet Spielertrainer Michael Fink seine Jungs zum Trainingsauftakt.

Sportlich bei Alzenau keine Rolle gespielt

Mit einer beruflichen Perspektive machten die Hanauer Köhler den Wechsel an die Kastanienallee schmackhaft. Sportlich spielte der Neuzugang bei Bayern Alzenau zuletzt eine untergeordnete Rolle, erst recht nach seinem im September erlittenen Bänderriss.

Seine sportliche Ausbildung genoss Köhler in der Jugendabteilung des FSV Frankfurt, von wo er im Jahr 2018 zu Bayern Alzenau wechselte. In der zurückliegenden Aufstiegssaison der Unterfranken kam der Mittelfeldspieler immerhin auf elf Hessenligaeinsätze, in der aktuellen Runde war Köhler nur einmal in der Regionalliga Südwest am Ball. In den Planungen des neuen Trainers Artur Lemm spielte der künftige Hanauer keine Rolle mehr, der Wechsel eine Klasse tiefer darf daher als logischer wie konsequenter Schritt betrachtet werden.

Köhler soll Bulut im Mittelfeld ersetzen

Bei den 93ern soll Nicola Köhler den Kaderplatz des zum Verbandsligisten SG Bornheim/Grün-Weiß zurückgekehrten Oktay Bulut einnehmen. Wie Bulut fühlt sich auch Köhler als Achter oder Sechser im Mittelfeld am wohlsten. Aufgrund seiner Grundschnelligkeit ist er auch eine Alternative für die Außenbahn.

„Wir freuen uns, dass er sich für uns entschieden hat. Mit der Verpflichtung von Nicola Köhler setzten wir unseren Verjüngungsprozess weiter fort“, betonte Giovanni Fallacara. „Wir bekommen mit Nicola quasi die jüngere Version von Oktay Bulut“, ergänzt Fallacara mit einem Augenzwinkern.

Details sind noch zu klären

Noch sind mit Bayern Alzenau letzte kleine Details bezüglich des Wechsels zu klären, doch Fallacara sieht darin kein Hindernis. Selbst wenn sich der FCB hinsichtlich eines Wechsel querstellen würde, wäre der Neuzugang aufgrund seiner längeren verletzungsbedingten Pause ab 12. März für den HFC spielberechtigt.

Im Sommer waren bereits Torjäger Salvatore Bari sowie Co-Trainer Ioannis Takidis von Alzenau nach Hanau gewechselt.

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