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Hessenliga: Hanau 93 freut sich auf das Topspiel bei der U21 von Eintracht Frankfurt

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Hat seine Rotsperre abgesessen: Kapitän Tolga Ünal (rechts) steht am Mittwoch wieder zur Verfügung. Im Hinspiel behielten seine 93er die Oberhand gegen Mehdi Loune und die Adler-Reserve.
Hat seine Rotsperre abgesessen: Kapitän Tolga Ünal (rechts) steht am Mittwoch wieder zur Verfügung. Im Hinspiel behielten seine 93er die Oberhand gegen Mehdi Loune und die Adler-Reserve. © Scheiber

Hanau – Wenn am Mittwochabend im Sportpark Dreieich die Flutlichtlampen angehen, wird der FC Hanau 93 Teil eines absoluten Topspiels der Fußball-Hessenliga sein. Die gastgebende U21 des Europa-League-Siegers Eintracht Frankfurt empfängt um 19 Uhr als Tabellenzweiter die auf Platz fünf notierten Gäste aus der Grimmstadt.

„Wenn mir vor der Saison jemand gesagt hätte, dass wir am 20. Spieltag ein Spitzenspiel bei der Eintracht bestreiten, dann hätte ich das sofort unterschrieben“, sagt HFC-Trainer Kreso Ljubicic. Zehn Tage hatte seine Mannschaft Zeit, die bittere 2:4-Heimniederlage gegen den FSV Fernwald zu verdauen. Für Ljubicic ist das jüngste Ergebnis abgehakt. Ohnehin überwiegt die Vorfreude auf den prominenten Gegner, den man im Hinspiel im August an der Kastanienallee mit 2:1 hat bezwingen können. „Ich denke, das Hinspiel wird keine Rolle mehr spielen. Die Eintracht hat eine junge, talentierte Mannschaft, die sich ständig weiterentwickelt“, meint Kreso Ljubicic. Der ehemalige Profi, der einst selbst für Eintracht Frankfurt am Ball war, stuft die Talentschmiede des Bundesligisten weiterhin als Meisterschaftsfavorit Nummer eins an.

Die Frankfurter U21 hat die Tabellenspitze mittlerweile fest im Visier und würde mit einem Sieg am Mittwochabend den Rückstand auf Ligaprimus FC Gießen bis auf zwei Punkte verkürzen. Die Universitätsstädter patzten zuletzt zwei Mal und spielten zu Hause gegen die Abstiegskandidaten 1. FC Erlensee und SV Weidenhausen jeweils nur 1:1-Unentschieden. Zuletzt waren einige Talente des Hessenliga-Zweiten mit dem Profi-Team auf Japan-Reise, weswegen die Partie gegen den HFC vom vergangenen Wochenende auf diesen Mittwoch verschoben wurde.

„Ich habe schon als Spieler Abendspiele gemocht und es ist für meine Mannschaft etwas Besonderes, in Stadionatmosphäre unter Flutlicht zu spielen. Und ein paar Zuschauer werden ja sicherlich auch da sein“, frohlockt Ljubicic. In sportlicher Hinsicht befeuert die Rückkehr der beiden „Häuptlinge“ eine gewisse Zuversicht. Abwehrchef Semih Sentürk hat seine Verletzung auskuriert und wird von Beginn an spielen. Ebenso Mittelfeldchef und Kapitän Tolga Ünal, dessen Rotsperre abgelaufen ist. Neben den langzeitverletzten Leistungsträgern Cem Kara und Ljubicic, die beide erst im kommenden Jahr wieder angreifen werden, muss am Mittwoch auch Youngster Sergen Türker wegen einer Leistenzerrung passen. Fraglich ist das Mitwirken von Ioannis Vassiliou, der wegen eines Schlags auf das Knie Probleme hat.

Das Trainerteam der Hanauer hat die längere Pause genutzt, um mit einer intensiven Trainingswoche das Team für die nun noch ausstehenden vier Partien fit zu machen. „Wir haben Montag bis Freitag durchtrainiert, und da waren auch eklige Einheiten dabei“, erzählt Kreso Ljubicic. Sein Team habe aber gut mitgezogen, sodass er den bis zum Jahresende anstehenden schweren Aufgaben optimistisch entgegenblickt.

Von Frank Schneider

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