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Erst mal kein Handball mehr: Felix Preis steht wegen eines Bandscheibenvorfalls, chronischer Arthritis und einem Knorpelschaden so schnell nicht mehr in der Halle.

Verletzung und Wechsel zu Ligakonkurrent

Oberliga: SG Bruchköbel löst Verträge mit Preis und Fegert auf

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Neben einigen Vertragsverlängerungen hat Oberligist SG Bruchköbel nun die ersten Abgänge zu verzeichnen: In der kommenden Saison wird die SGB auf die Dienste von Linksaußen Felix Preis ebenso verzichten müssen wie auf die von Jan Fegert, der auf Rechtsaußen auflief.

Während Fegert zum Ligarivalen TSG Münster wechselt, muss Preis verletzungsbedingt eine Handballpause einlegen. Mitte Dezember hatte der Linksaußen seine letzte Partie für Bruchköbel bestritten, in näherer Zukunft werden keine weiteren Einsätze hinzukommen. Die Wirbelsäulenprobleme, mit denen Preis sich herumplagt, haben sich in der Zwischenzeit als Bandscheibenvorfall herausgestellt, außerdem ist der Knorpel an der Wirbelsäule in Mitleidenschaft gezogen worden.

Heftige Knieprobleme: An Handball ist für Preis nicht zu denken

„Da ich außerdem durch chronische Arthritis und einen Knorpelschaden im Knie auch Knieschmerzen habe, war es das für mich erst einmal mit Handball“, meint Preis daher sichtlich niedergeschlagen. Beim Linksaußen, der in seinen zwölf Partien für die SGB 39 Treffer erzielte, stehe nun voll und ganz die Gesundheit im Vordergrund. „Ich absolviere viele Reha-Maßnahmen, um überhaupt mal wieder schmerzfrei zu sein“, gibt Preis einen Einblick in seinen aktuellen Alltag.

Insgeheim hofft der Linksaußen, noch einmal in die Halle zurückkehren zu können: „Es wäre schon toll, wenn ich in einem oder zwei Jahren wieder spielen könnte, aber momentan“, ergänzt Preis betrübt, „sieht es nicht danach aus.“

Die Bruchköbeler Verantwortlichen zeigen sich von der schwerwiegenden Verletzung des Linksaußen schwer mitgenommen und wünschen Preis „eine schnelle Genesung. Es tut mir sehr leid für ihn“, so der Sportliche Leiter der SGB, Kazimir Balentovic, „denn er war als Spieler wie als Mensch ein echter Gewinn.“

Fegert wechselt zum Ligakonkurrenten TSG Münster

Andere Gründe hat die Vertragsauflösung von Fegert, der die Dreispitzhalle nach einer Saison wieder verlassen wird. „Da ich in Hofheim wohne, war die Anfahrt auf Dauer zu zeitraubend“, weist der Rechtsaußen darauf hin, dass er bei viel Verkehr nur auf der Hinfahrt mitunter zwei Stunden unterwegs war. Fegert schließt sich zur neuen Saison deshalb einem Verein aus seiner Nähe an und wechselt zur TSG Münster, mit der er in der Oberliga künftig gegen die SG Bruchköbel spielen wird.

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