Auf gehts: Pedro Valina, Coach der HSG Preagberg, geht voll motiviert in die neue Saison. 
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Auf gehts: Pedro Valina, Coach der HSG Preagberg, geht voll motiviert in die neue Saison.

Interview

HSG Preagberg baut auf starke Jugend: Coach Pedro Valina erntet Früchte der guten Jugendarbeit

  • vonRobert Giese
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Hanau/Großkrotzenburg – Mit dem Gewinn der Hessenmeisterschaft in der männlichen A-Jugend haben die Handballer der HSG Preagberg in der vergangenen Saison einen großen Erfolg gefeiert – und von diesem will in dieser Spielzeit auch deren Bezirksoberliga-Mannschaft profitieren. Wir haben mit HSG-Coach Pedro Valina über die Integration der Preagberger Talente, die Aufgabenverteilung im Trainerteam und die schwierige Vorfreude auf die neue, aber auch ungewisse, Saison gesprochen.

Herr Valina, am Ende der Vorsaison gab es durch den Corona-bedingten Saisonabbruch einige Unsicherheiten, ob Ihr Verein die Klasse hält, nach einigem Hin und Her gab es letztlich keine Absteiger. Wie sehr freuen Sie sich nach diesen Querelen auf den Beginn der neuen Spielzeit?
Nach dieser langen Zeit ohne Handball sind wir vermutlich nicht die einzigen, die sich auf den Beginn der neuen Runde freuen. Wir hoffen selbstverständlich, dass es auch wirklich los geht und wir möglichst lange spielen können, denn Corona beeinträchtigt den normalen Ablauf ja weiterhin – in der 3. Liga gab es deshalb ja schon die ersten Spielabsagen.
Die männliche A-Jugend von Preagberg ist in der Vorsaison Hessenmeister geworden, einige Spieler dieses Teams spielen nun in Ihrer Mannschaft. Welche Rolle trauen Sie diesen Talenten da zu?
Zunächst einmal ist unser Kader durch diese jungen Spieler breiter bestückt, einige von ihnen wie Arne Hestermann können bei uns auch sicherlich gleich eine wichtige Rolle spielen. Insgesamt stehen sie voll im Saft und können das Tempospiel, das ich mir für die Mannschaft vorstelle, voll mitgehen.
Ist das die Philosophie der HSG Preagberg, sehr stark auf Eigengewächse zu setzen?
Diesen Weg haben wir ja schon vor längerer Zeit eingeschlagen, aber auch externe Neuzugänge wie Tarik Ahmetspahic oder Marco Simowsky im Tor, der nach langer Verletzungspause wieder zur Verfügung steht, sind wichtige Bausteine im Kader, wodurch wir am Ende hoffentlich mehr Punkte holen können als in der vergangenen Saison.
Im Trainerbereich hat sich Preagberg ebenfalls personell verstärkt und mit Timo Zellmann nun auch einen Co-Trainer. Warum haben Sie sich da breiter aufgestellt und wie ist die Aufgabenverteilung zwischen Ihnen?
Wir sind bei den Männern mit drei Mannschaften ja auch dort personell breit aufgestellt, da ist ein größeres Trainerteam einfach notwendig, um die Spieler optimal zu fördern. Ich kenne Timo schon ewig und er war meine Wunschlösung für diesen Posten. Im Training kümmert er sich vor allem um unseren Angriff, während ich das Abwehrtraining leite und unser Torwarttrainer Peter Simowksy unsere Torhüter trainiert.

Das Gespräch führte Robert Giese

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