Die Kesselstädter Kicker sind nach nur einem Tag Pause bereits am Samstag schon wieder in Pfaffenhausen im Einsatz. Für Hicham Abdesadki (am Ball) und den FSV Bischofsheim geht es darum, gegen Dietzenbach den Negativlauf der letzten Wochen zu beenden. Archivfoto: TAP

Hanau

Gruppenliga: Kaum Erholung - Kesselstadt hat nur einen Tag Pause

Fußball. An der Tabellenspitze der Gruppenliga Frankfurt Ost spitzt sich der Dreikampf zu. Neben dem FC Hanau 93 und der JSK Rodgau darf sich auch der Tabellendritte Viktoria Nidda noch Hoffnungen auf den Aufstieg machen.

Von Frank SchneiderDank des späten 2:1-Siegtreffers von Patrick Gischewski im Spiel gegen den FC Hochstadt behauptete der FC Hanau 93 am Donnerstagabend seinen Vorsprung gegenüber Verfolger JSK Rodgau.

Am Sonntag können die Jügesheimer aber den Platz an der Sonne mit einem Heimsieg gegen Germania Klein-Krotzenburg vorübergehend erobern, da der HFC diesmal spielfrei ist.Nur ein Tag Pause für KesselstadtBereits heute Nachmittag will der Tabellendritte Viktoria Nidda im Büdinger Kreisduell gegen den VfR Wenings vorlegen. SV Pfaffenhausen gegen VfR Kesselstadt lautet die zweite Partie des Samstagnachmittags.

Nur ein Tag lag für den VfR zwischen dem 1:13 in Somborn und dem heutigen Kick beim SV Pfaffenhausen. Personell sieht es dünn beim Absteiger aus, besonders der verletzungsbedingte Ausfall von Keeper Daniel Baric schmerzt. „Wir wollen das Spiel unbedingt austragen. Wir fahren nicht nur nach Pfaffenhausen, um dort die tolle Landschaft zu genießen, sondern wollen uns auch auf dem Platz so gut wie möglich verkaufen“, so der kommissarische VfR-Vorsitzende Thorsten Wolter.Hochstadt will in Erfolgsspur zurückkehrenIm Lager des FC Hochstadt waren die Spieler nach der bitteren 1:2-Niederlage im Derby bei Hanau 93 niedergeschlagen. „Wir haben sehr gut gespielt. In meinen Augen waren wir selbst nach der überzogenen Gelb-Roten Karte für Tunca Eris in der letzten halbe Stunde in Unterzahl die bessere Mannschaft“, berichtet Hochstadts Vorsitzender Manfred Maier

 „Ein Pünktchen“, so der Vereinschef, wäre hochverdient gewesen. Nun gelte es, die Spieler wieder aufzurichten, damit die Lila-Weißen bei Absteiger KV Mühlheim in die Erfolgsspur zurückkehren. Spielertrainer Marc Außenhof, am Donnerstag beruflich verhindert, kann wieder mitwirken.Türk Gücü will auf Sieg spielenDeutlichen Rückenwind verspürt Türk Gücü Hanau. Beim 6:1 im Kreisduell beim FSV Bischofsheim bestätigte die Mannschaft von Trainer Blerim Petrovci ihre aufsteigende Form und verbuchte drei weitere Punkte für den Klassenerhalt. Am Sonntag geht die Reise zum SV Somborn. Ein wichtiges Duell gegen einen direkten Tabellennachbarn. Doch nicht nur das: Das Spiel in der Hinrunde wurde nach Tumulten abgebrochen und per Entscheid des Frankfurter Regionalsportgerichts für den SVS gewertet.

„Wir müssen uns auch diesmal auf Provokationen des Gegners einstellen, wollen uns aber voll und ganz auf Fußball konzentrieren und auf Sieg spielen“, betont Türk Gücüs Sportlicher Leiter Alim Katilmis. Er ist optimistisch, dass seine Jungs die offene Rechnung begleichen werden. Obwohl hinter den angeschlagenen Michele Moscelli, Ramazan Türkyilmaz, Volkan Sungun und Okan Tastan noch Fragezeichen stehen, ist Katilmis guter Dinge. „Die Mannschaft hat sich zuletzt stark präsentiert. Unser Kader ist zwar klein, doch was von der Bank kommt, hat die gleiche Qualität wie die Spieler, die in der Anfangsformation stehen.“ Nächstes Sechs-Punkte-Spiel für MarköbelNach dem 1:0-Sieg gegen Germania Klein-Krotzenburg, dem ersten Dreier im Jahr 2017, war die Erleichterung bei der SG Marköbel riesengroß. Gegen Rosenhöhe Offenbach steht am Sonntag vor heimischem Publikum das nächste Sechs-Punkte-Spiel an. „Jetzt kommen die entscheidenden Spiele. Es ist für mich nicht überraschend, dass plötzlich alle vom Abstieg bedrohten Teams konstant punkten“, erläutert SGM-Trainer Wolfram Rohleder.

Gegen die ebenfalls noch gefährdeten Offenbacher muss er auf die erfahrenen Recken Sven Wesenberg und Benjamin Marx verzichten, dafür rückt Timo Hache wieder in den Kader. Unterdessen wird Mirco Schwarzer in dieser Saison keine Berücksichtigung mehr im Kader der SGM finden.Bischofsheim im Sinklfug„Wir müssen im Abstiegskampf eng zusammenrücken und ich habe in den vergangenen Wochen den Eindruck gewonnen, dass Mirco nicht mehr mit dem Kopf bei der Sache ist. Deswegen habe ich diese schwierige Entscheidung im Sinne der Mannschaft getroffen. Diese hat nichts damit zu tun, dass der Spieler uns am Saisonende zu Germania Großkrotzenburg verlässt“, erläutert Rohleder.

Der FSV Bischofsheim befindet sich im Sinkflug. Das 1:6 gegen Türk Gücü war die fünfte Niederlage in Folge. In der derzeitigen Verfassung und angesichts der personellen Situation ist die Mannschaft von Trainer Michael Raudnitzky auch gegen den FC Dietzenbach nicht in der Favoritenrolle. Die Gastgeber können nach abgelaufener Sperre erstmals wieder auf Torjäger Michael Kohnke zurückgreifen.

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