Für Kreisläufer Christian Appel ist nach dem Spiel am Sonntag Schluss in der Main-Kinzig-Halle. Er ist einer von fünf Akteuren, die in der kommenden Saison nicht mehr für die Drittligamannschaft der HSG Hanau auflaufen werden. Archivfoto: TAP

Hanau

Fünf Spieler verabschieden sich vom Hanauer Drittliga-Team

Handball. Die Fans der HSG Hanau werden sich in der nächsten Saison an das ein oder andere neue Gesicht gewöhnen müssen, denn nicht weniger als fünf HSG-Spieler nehmen zum Saisonende ihren Abschied. „Das ist zwar kein riesiger Umbruch“, relativierte HSG-Coach Patrick Beer, „aber schon eine Hausnummer.“

Von Robert Giese

Dass Christian Appel die Handballschuhe berufsbedingt an den Nagel hängen und Jannik Ruppert wegen eines einjährigen Auslandsaufenthaltes in der nächsten Saison nicht zur Verfügung stehen würde, hatte sich bereits frühzeitig abgezeichnet.

Stand-By-SpielerDoch auch Niklas Eul, Tilman Werner und Sebastian Siegmund werden in der nächsten Spielzeit wohl nicht mehr für den Drittligisten auflaufen – Werner und Siegmund bleibt neben ihrem Beruf zu wenig Zeit für Drittliga-Handball, Eul ist privat stark eingespannt. Endgültig ist der Abschied aber wohl noch nicht, verriet Beer: „Der ein oder andere steht uns eventuell als Stand-By-Spieler zur Verfügung und könnte einspringen, wenn Not am Mann ist.“Neuer Kreisläufer im AnmarschUm die fünf Abgänge zu kompensieren, setzen die Hanauer auf unterschiedliche Lösungen: Mit einem neuen Kreisläufer befindet sich die HSG in „guten Gesprächen, da sind die Verhandlungen schon weit vorangeschritten“, auf den anderen Positionen tut sich wohl erst in den nächsten Wochen und Monaten etwas.Adanir und weitere JugendspielerIm Tor deutet alles auf eine interne Lösung hin: Der A-Jugendliche Can Adanir wird nach seinen insgesamt sehr ordentlichen Leistungen in dieser Saison also wohl auch in der nächsten Spielzeit beim Drittligisten zwischen den Pfosten stehen. Auch auf anderen Positionen wollen die Hanauer Kapital aus ihrer guten Nachwuchsarbeit schlagen. „Gut möglich, dass wir einige A-Jugendliche stärker einbinden“, so Drittliga-Trainer Beer, der aber dennoch damit rechnet, vor Beginn der Vorbereitung noch den ein oder anderen externen Zugang präsentieren zu können.

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