Aufstiegsexperte: Niklas Eul feierte mit der HSG Hanau 2016 den Aufstieg in die 3. Liga. Dieses Kunststück wiederholte er nun mit dem TV Kirchzell. Archivfoto: TAP

Handball

Ex-Hanauer Eul freut sich auf Gastspiel bei der HSG

Handball. Er war einer der Aufstiegshelden. Als die HSG Hanau 2016 den Sprung in die 3. Liga schaffte, hatte Niklas Eul großen Anteil daran. Am Samstagabend kehrt der 36-Jährige in die Main-Kinzig-Halle zurück.

Seit zwei Jahren hütet Eul das Tor des TV Kirchzell. Auch wenn er diesmal gegen die HSG antritt und Hanau als klaren Favoriten sieht, freut er sich dennoch schon sehr auf seine Rückkehr in die Brüder-Grimm-Stadt.

Dabei wollte der Schlussmann nach dem Aufstieg von Kirchzell eigentlich nicht mit in die 3. Liga gehen, überlegte es sich schließlich aber noch einmal anders. Für seinen Sinneswandel gab es mehrere Gründe: „Ganz wichtig war mir vor allem die Unterstützung durch die Familie“, betont Eul, „und nach der Staffeleinteilung stand ja auch fest, dass es nicht so viele sehr weite Auswärtsfahrten werden.“ Außerdem fühle er sich in Kirchzell pudelwohl: „Das Team ist super, hier macht es viel Spaß“, berichtet Eul begeistert und freut sich darüber, „dass ich noch mal 3. Liga spielen kann.“

Mit seinen Teamkollegen hat der Torwart am vergangenen Wochenende sogar bereits den ersten Punkt geholt, das 27:27-Remis gegen den Northeimer HC sieht Eul aber mit gemischten Gefühlen. „Vor dem Spiel hätten wir uns über den Punkt sehr gefreut, aber dann haben wir praktisch immer geführt, daher hätten es auch zwei Punkte sein können. Allerdings“, räumt der Routinier ein, „lagen wir kurz vor Schluss hinten und hätten auch verlieren können, deshalb ist das Unentschieden sicher nicht schlecht.“

Wichtig an der Punkteteilung schon im ersten Saisonspiel sei für Eul und Kirchzell die Erkenntnis, „dass wir in der Liga mithalten können und konkurrenzfähig sind“. Das erreiche das Team durch seine Geschlossenheit und seine Diszipliniertheit im Angriff. Zudem bereite Trainer Andi Kunz das Team immer gut auf den nächsten Gegner vor und stelle die Abwehr sehr gut ein.

Diese Qualitäten kann der Aufsteiger sicher auch in Hanau gut gebrauchen, denn Eul erwartet „eine sehr starke HSG, die klarer Favorit ist. Vor einigen Wochen war Hanau für mich noch einer der Favoriten auf den Aufstieg“, betont Eul. Auch nach den schweren Verletzungen von Jannik Ruppert und Daniel Wernig traut der Torwart seinem früheren Team noch eine Platzierung unter den besten drei Mannschaften der Liga zu: „In Hanau ist in den vergangenen Jahren sehr gute Arbeit geleistet worden“, meint Eul anerkennend.

Der frühere HSG-Schlussmann freut sich deshalb schon sehr auf die Rückkehr nach Hanau und die ganz spezielle Atmosphäre in der Main-Kinzig-Halle. „Das wird ein ganz tolles Erlebnis für mich, und noch einmal vor dem Blauen Block einzulaufen“, so Eul voller Vorfreude, „ist für mich etwas ganz Besonderes.“ rob

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