Erlensees Neuzugang Tim Kuhl im Tor von Viktoria Nidda bei einem Spiel gegen den SC 1960 Hanau. Archivfoto: TAP

Erlensee

Erlensee holt Tim Kuhl und Jan Lüdke aus Nidda zurück

Fußball. Diese Wechsel lagen nahe, am Dienstag meldete der 1. FC Erlensee Vollzug. Der Aufsteiger in die Verbandsliga Süd machte Nägel mit Köpfen und holte vom sich auflösenden Verbandsliga-Kader des SC Viktoria Nidda Torwart Tim Kuhl und Mittelfeldspieler Jan Lüdke zurück.

Beide Akteure spielten schon in der Jugend mehre Jahre für den Hanauer Kreisvertreter. Erst in der vergangenen Saison war Jan Lüdke von Erlensee nach Nidda gewechselt, um dort Verbandsliga-Erfahrung zu sammeln. Kuhl spielte seine ersten beiden Seniorenjahre für die Viktoria aus Nidda.

Der aus Ortenberg-Bleichenbach stammende Torhüter erkämpfte sich bei den Wetterauern den Nummer-Eins-Status und stieg mit Nidda im vergangenen Sommer in die Verbandsliga Süd auf. Nach Sebastian Wagner, der bereits in der Winterpause seine Zelte in Nidda abbrach und mit insgesamt 13 Rückrundentreffern maßgeblichen Anteil an der Gruppenliga-Meisterschaft des FCE hatte, haben mit Lüdke und Kuhl zwei weitere Akteure den Weg zu einem ihrer Ausbildungsvereine zurückgefunden.

Viele alte Freunde im Kader„Beide passen sehr gut in unsere Philosophie“, erklärt Erlensees Coach Tobias Heilmann. Die Integration der Neuzugänge dürfte dem jungen Coach leicht fallen, denn die beiden Ex-Niddaer treffen im Kader des Verbandsliga-Aufsteigers auf viele alte Freunde.

Mit Lüdke wird das ohnehin schon sehr spielstarke Mittelfeld noch variantenreicher. „Jan ist flexibel einsetzbar und wird seine Rolle finden“, sagt Heilmann. Ein Wechsel zwischen verschiedenen Spielsystemen sei denkbar, der große Kader des Neulings bietet dazu jetzt noch mehr Möglichkeiten. In der abgelaufenen Saison gab es auf der Torhüterposition hin und wieder Probleme.

Trainer ist zufriedenAls Stammtorhüter Moritz Frigg urlaubsbedingt fehlte, musste A-Junioren Alem Omeragic zwischen die Pfosten. „Mit Tim haben wir einen ehrgeizigen wie zuverlässigen Keeper verpflichten können, der zudem schon das eine Jahr in der Verbandsliga gespielt hat“, erzählt der Übungsleiter des FCE.

Dass für den 20-jährigen Kuhl die Rolle als Nummer eins bereits vergeben ist, will Heilmann aus seinen Worten nicht ableiten lassen. „Es ist wie auf den anderen Positionen auch, alle starten mit den gleichen Chancen in die Vorbereitung.“ Mit den beiden Rückhol-Transfers sind die Planungen beim 1. FC Erlensee wohl abgeschlossen. „Sowohl qualitativ als auch quantitativ sind wir mit der Zusammensetzung des Kaders sehr zufrieden“, so Heilmann.

Das könnte Sie auch interessieren