Der Kapitän spielt wieder: Alexander Schunck bekommt aber keine Einsatzgarantie. Archivfoto: TAP

Fußball

VL: FC Erlensee gegen SG Bornheim wieder mit Topstürmer an Bord

Fußball. Der FC Erlensee ist nach dem 5:0-Kantersieg am vergangenen Sonntag bei der Spvgg. 03 Neu-Isenburg endgültig ins Rampenlicht der Verbandsliga Süd getreten.

Von Gert Bechert

Mit dem Heilmann-Team muss gerechnet werden, die beiden hochgehandelten Meisterschaftsfavoriten SC 1960 Hanau und Germania Ober-Roden sind gewarnt. Am Sonntag (15 Uhr, Sportpark) will der FCE gegen die SG Bornheim/GW Frankfurt seine gute Ausgangslage festigen.

Der Papierform nach eine lösbare Aufgabe. Die Gäste rangieren nur einen Platz vor den Abstiegsrängen und haben bislang in der Fremde noch keine Bäume ausgerissen, wenn man vom überraschenden 3:3 beim Titelaspiranten SC 1960 Hanau absieht.

Trainer Tobias Heilmann nimmt Gegner ernst

Trotzdem nimmt Tobias Heilmann den Gegner nicht auf die leichte Schulter. „Wer zuletzt Germania Ober-Roden 3:2 besiegt hat, muss ernst genommen werden“, betont der FCE-Trainer. Gegen Bornheim sei alles möglich. Die Gäste strahlten eine besondere Mentalität aus, „die geben nie auf“. Was Erlensee bei der 2:3-Hinspielniederlage vor einem Jahr zu spüren bekam. Heilmann erinnert sich lieber an das Rückspiel zurück, das 5:1 gewonnen wurde. An die damalige Leistung soll angeknüpft werden.

Und das trotz des Ausfalles von sechs wichtigen Spielern. Robin Münk, Sven Franek, Maurice Koloczek, Moritz Kreinbihl, Mike Zerr und Philipp Wörner fallen weiter aus. Am weitesten ist der Ex-Alzenauer Wörner, der wieder ins Training eingestiegen ist. Der FCE hat die vornehmlich im Abwehrbereich entstandenen Lücken bestens geschlossen. Die „Notnägel“ erwiesen sich oftmals als Volltreffer.

Keine Garantie für Rückkehrer Schunck

„Die Breite ist unsere Stärke“, sagt Heilmann. Trotzdem ist der 32-Jährige froh, dass er am Sonntag wieder auf Topstürmer Alexander Schunck zurückgreifen kann, der gegen Neu-Isenburg urlaubsbedingt fehlte.

Wie immer lässt sich der Übungsleiter bei der Mannschaftsaufstellung nicht in die Karten schauen. Er macht die Aufstellung von der gewählten Taktik abhängig. Sollte wie gegen Neu-Isenburg operiert werden, würde sich am siegreichen Team nicht viel ändern. Selbst Torjäger Schunck gibt er keine Startgarantie.

Trainerwechsel bei den Gästen

Bei den Gästen aus dem größten Frankfurter Stadtteil hat es schon einen Trainerwechsel gegeben. Nach dem enttäuschenden 2:2 gegen den VfB Ginsheim II trennten sich Ende September die Wege des letztjährigen Aufsteigers und Maik Rudolf. Für ihn sitzt seit Anfang Oktober Baldo Di Gregorio auf der Trainerbank. Der 35 Jahre alte Deutsch-Italiener kickte zuletzt für die Spvgg. 05 Oberrad.

Die Achillesferse der Frankfurter Gäste scheint die Defensive zu sein. 30 Gegentore in zwölf Spielen sprechen Bände, nur drei Teams haben mehr Gegentore kassiert. Ein echter Torjäger hat sich noch nicht herauskristallisiert. Mohamed Camara, Mario Marx und Marius Troll führen mit je vier Treffern das interne Ranking an.

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