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Deutschlands U19-Achter mit starkem Finish: Celina Grunwald rudert zu WM-Silber

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Jubel im deutschen U19-Achter, der bei der U19-Weltmeisterschaft zu Silber hinter den USA gerudert ist. Die Kilianstädterin Celina Grundwald ist dabei über ihre Grenzen gegangen.
Jubel im deutschen U19-Achter, der bei der U19-Weltmeisterschaft zu Silber hinter den USA gerudert ist. Die Kilianstädterin Celina Grundwald ist dabei über ihre Grenzen gegangen. © Detlev Seyb

Was für ein Erfolg für Celina Grunwald bei der U19-Weltmeisterschaft in Plovdiv/Bulgarien: Die Kilianstädterin, die erst seit zwei Jahren beim Hanauer Ruderclub Hassia im Boot sitzt, hat mit dem Deutschland-Achter die Silbermedaille gewonnen.

Hanau – Das deutsche Boot um die Karl-Rehbein-Schülerin hat im Finale einen famosen Schlussspurt hingelegt, der allerdings von der Kilianstädterin ihren Tribut zollte: Die Nachwuchsruderin kippte im Ziel um und musste aus dem Boot gehoben werden. „An das eigentliche Rennen kann ich mich kaum erinnern. Ich weiß nur, wie mich im Ziel jemand aus dem Boot gezogen hat und mir dann irgendwann am Steg gesagt wurde, dass wir zur Siegerehrung müssen“, spricht die Silbermedaillengewinnerin über ihre Erlebnisse im Finale.

Deutsches Boot im letzten Sreckenabschnitt alles aus sich raus

Mittlerweile ist Celina Grunwald aber wieder wohlauf und kehrt am Montag mit WM-Silber im Gepäck zur Hassia zurück, wo sie nach sechs Wochen Entbehrungen wegen Trainingslager und WM von ihren stolzen Vereinskameraden in Empfang genommen werden wird. Sicherlich wird sie dann ihren Vereinskameraden von dem spannenden Finalrennen erzählen.

Dabei lag das deutsche Boot nach 500 Metern zunächst auf dem dritten Rang. Auf dem zweiten Streckenviertel fiel das Boot dann bis auf den fünften Platz zurück, bevor dann eine furiose zweite Streckenhälfte begann. Mit der zweitschnellsten Zeit des Feldes wurden die dritten 500 Meter absolviert, so dass die junge Crew bereits bei 1500 Metern hauchdünn auf Silberkurs lag.

Ein famoser Endspurt sicherte dann die Silbermedaille ab und schob den deutschen Bugball mit der schnellsten Zeit aller Finalisten auf den letzten 500 Metern wieder an die US-Amerikanerinnen heran. Die USA gewannen Gold mit einer Zeit von 6:34,51 Minuten vor Deutschland (6:38,20) und Rumänien (6:39.89).  (mei)

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