Christine Ullrich und die HSG Preagberg scheiterten im Duell mit der SG Hainburg zu oft an der starken Torhüterin der Gäste. Am Ende trennten sich die beiden Kontrahenten mit einem 23:23-Unentschieden. Foto: Adrian

Bezirksoberliga, Frauen: HSG Preagberg nur Remis

Handball. Die HSG Preagberg und Hainburg trennten sich im Derby der Bezirksoberliga der Frauen mit einem 23:23-Unentschieden (11:12). Bruchköbels Oberliga-Reserve fuhr bei Seligenstadt/Zellhausen nach schwachem Start einen verdienten 29:23-Sieg (13:10) ein.

Von Per Bergmann

Die HSG Hanau ist an diesem Spieltag nicht im Einsatz gewesen.

HSG Preagberg – SG Hainburg 23:23 (11:12)Die Anfangsphase des kleinen Derbys gehörte den Gästen von der anderen Mainseite, die sich auf 7:4 (11.) absetzen konnten. Preagberg scheiterte zu Beginn immer wieder an Hainburgs starker Torfrau Jacqueline Peters. Die Gastgeberinnen steigerten sich aber kontinuierlich und kämpften sich bis zur Halbzeit auf ein Tor heran. Nach dem Seitenwechsel wirkte Preagberg konzentrierter. Über 16:16 (40.) erarbeiteten sich die Gastgeberinnen eine 21:17- Führung (48.). Der „Crunch-Time“ drückte aber wieder Hainburgs Torhüterin ihren Stempel auf. Reihenweise entschärfte sie hundertprozentige Einwurfmöglichkeiten und sorgte dafür, dass sich die beiden Teams am Ende die Punkte teilten.

Obwohl sich das „Unentschieden wie eine Niederlage“ anfühle, lobte HSG-Trainer Torsten Weber sein Team: „Ich ziehe den Hut vor meinen Spielerinnen. Das häufige Unterzahlspiel hat Kraft gekostet. Wir hatten genug Möglichkeiten, den Sack zu zumachen.“ Die Torfrau der Gäste habe seiner Mannschaft am Ende einen strich durch die Rechnung gemacht. „Diese Leistung muss man neidlos anerkennen.“

HSG Preagberg: Wostruha, Blümel-Gesser; Suske (1), Ullrich, Lindner, Rupp, Müller (4), Wich, Born (8/2), Rahmel-Wurst (3), Glückschalt (2), Achtert (3), Kriegel (2)Schiedsrichter: Jens MolkenthinSiebenmeter: HSG 2/2, SGH 9/7Zeitstrafen: HSG 6, SGH 1

FSG Seligenstadt/Zellhausen – SG Bruchköbel II 23:29 (10:13)Zu Gast bei Tabellenschlusslicht Seligenstadt/Zellhausen hatte die Oberliga-Reserve der SG Bruchköbel eine Pflichtaufgabe zu bewältigen. Wie bereits im Hinspiel fand Bruchköbel schwer in die Partie und lag bis zum 5:6 (13.) zurück. „Wir haben uns in der Abwehr einschläfern lassen und waren oftmals nicht clever genug“, sagt Coach Benjamin Gast über die Anfangsphase.

Über schnelle Gegenstöße erarbeiteten sich die Gäste im Anschluss eine knappe 9:8-Führung (22.), doch die FSG glich abermals aus und legte einen Treffer vor. Es folgten vier Tore in Folge, die die Gäste zur Pause mit drei Toren in Führung brachten. Wesentlich daran beteiligt war Bruchköbels sehr gut aufgelegte Torfrau Elisabeth Horst.

Im zweiten Durchgang erwischten die Gäste einen besseren Start und bauten ihren Vorsprung auf 19:13 (40.) aus. Über 20:15 (46.), 22:17 (48.) und 24:19 (53.) verteidigte Bruchköbel seine deutliche Führung. Eine erneute Schwächephase führte dazu, dass das Spiel beim 24:22 (56.) nochmal spannend wurde. Doch Gast rüttelte seine Mannschaft nochmal wach, die durch mehrere schnelle Angriffe den Deckel drauf machte. „Es war definitiv kein schönes Spiel“, gab Gast zu. Positiv sei das Verhalten bei Gegenstößen gewesen sowie die Leistung von Torfrau Elisabeth Horst.

SG Bruchköbel II: Horst, Winter; Ritzer (9), Burggraf (8/2), Bähr (6), Müller (2), Kuske (1), Nolte (1), Rietzel (1), Rögner (1), Goldacker, Matusevicz, Schmitt, TäublSchiedsrichter: Manfred SeibSiebenmeter: SGB 3/2, FSG 4/3Zeitstrafen: SGB 2, FSG 2

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