Einen wichtigen Sieg im Kampf um den Klassenerhalt haben Prisca Ritzer und die SG Bruchköbel II gegen die HSG Oberhessen gefeiert. Foto: Adrian

Bruchköbel

Bezirksoberliga, Frauen: SG Bruchköbel II will Klassenerhalt

Handball. Die HSG Hanau fuhr beim 34:17 (17:10) gegen Seligenstadt/Zellhausen den nächsten Kantersieg ein. Preagberg musste sich der Oberliga-Reserve von Rodgau Nieder Roden mit 27:21 (17:12) geschlagen geben. Die SG Bruchköbel II sammelte beim 24:20 (9:9) gegen Oberhessen wichtige Punkte.

Von Per Bergmann

SG Bruchköbel II – HSG Oberhessen 24:20 (9:9)Bruchköbel wollte einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt machen. Zunächst waren es jedoch die Gäste, die das Tempo vorgaben und sich auf 6:2 (10.) absetzten. Nun war der Kampfgeist der Bruchköblerinnen geweckt. Beim 7:7 (21.) gelang ihnen der Ausgleich und kurz darauf die erste Führung. Mit einem Unentschieden ging es in die Kabine.

Nach dem Seitenwechsel setzte sich Bruchköbel auf 14:12 (38.) ab. Diese knappe Führung rette die Mannschaft von Trainer Benjamin Gast in die Schlussphase (21:19, 51.), in der sie mit drei Toren in Folge endgültig den Deckel drauf machte. „Nach der schwachen Anfangsphase standen wir sehr gut in der Abwehr. Wir sind als Einheit aufgetreten und haben um jeden Ball gekämpft“, lobte Gast die Einstellung seines Teams.

SG Bruchköbel II: Winter, Halko; Burggraf (10/4), Rietzel (3), Schmitt (3), Kuske (2), Nolte (2), Bähr (1), Müller (1), Ritzer (1), Rögner (1), Goldacker, Matusevicz, RommelfangerSchiedsrichter: Roland GabertSiebenmeter: SGB 5/4, HSG 3/1Zeitstrafen: SGB 1, HSG 0

HSG Rodgau Nieder-Roden II – HSG Preagberg 27:21 (17:12)Bis zum 6:6 (10.) entwickelte sich das erwartet ausgeglichene Spiel. Dann setzte sich Nieder-Roden erstmals auf 9:6 (12.) ab. Beim 12:13 (23.) waren die Gäste aber wieder dran, doch Nieder-Roden setzte sich nach dem folgenden 5:0-Lauf bis zur Pause wieder auf fünf Toren ab. Preagberg verkürzte nach dem Seitenwechsel zunächst auf 16:18 (38.) und blieb bis zum 19:20 (49.) auf Schlagdistanz.

In der entscheidenden Phase waren die Gastgeberinnen nervenstark, setzten sich kontinuierlich ab und ließen keine Zweifel mehr aufkommen, wer als Sieger vom Platz gehen würde. „Wir hätten noch zwei Stunden weiterspielen können, am Ergebnis hätte sich nichts geändert“, fand Preagbergs Coach Torsten Weber deutliche Worte, dem die Einstellung seines Teams nicht gefiel: „So dürfen wir uns nicht präsentieren“, stellte er klar.

HSG Preagberg: Wostruha, Kukla; Suske (3), Ullrich (1), Lindner (2), Rupp (1), Müller, Born (9/3), Rahmel-Wurst (2), Glückschalt (2), Achtert (1), SchomburgSchiedsrichter: Jonas KraußSiebenmeter: HSGP 4/3, HSGR 7/7Zeitstrafen: HSGP 1, HSGR 0

HSG Hanau – FSG Seligenstadt/Zellhausen 34:17 (17:10)Die Vorzeichen vor der Partie gegen den Tabellenletzten waren klar: Alles andere als ein deutlicher Heimerfolg der Hanauer „Thekenelfen“ wäre eine Überraschung gewesen. Bis zum 3:3 (7.) brauchte die HSG, um ins Spiel zu finden. Umso furioser drehte Hanau in der Folge auf: Mit einem 11:0-Lauf setzten sich die Gastgeberinnen auf 14:3 (19.) ab. Die letzten zehn Minuten vor der Pause gehörten dann wieder den Gästen, die auf sieben Tore Rückstand verkürzten. In den ersten 15 Minuten der zweiten Hälfte gelang der FSG allerdings nur ein Treffer. Hanau setzte sich auf 30:12 (53.) ab und steuerte zielsicher auf den nächsten Kantersieg zu. Mit Jessica Konrad feierte eine neue „Thekenelfin“ ihr Debüt.

HSG Hanau: Neubauer; Burkard (2), Schlit, Konrad (1), Wenzel, Schmidt, Rückert (11), Forbrich (3), Lorenz (10/2), Pietschmann (2), Schade (5/2)Schiedsrichter: Katharina Hölzinger und Malin LehmannSiebenmeter: HSG 5/4, FSG 3/3Zeitstrafen: SGB 0, FSG 5

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