HA-Sportchef Thorsten Jung. Foto: Bender

Hanau

Beer-Rücktritt: Konsequenter Schritt schmerzt die HSG-Seele

Patrick Beer hat zum Saisonende seinen Rücktritt als Trainer des Handball-Drittligisten HSG Hanau angekündigt. Ein Kommentar von HA-Sportchef Thorsten Jung.

Von Thorsten JungDiese Ankündigung tut der HSG-Seele weh. Der Verein verliert seinen Erfolgscoach. Doch allzu überrascht dürften die Insider nicht gewesen sein. Schon nach dem Drittligaaufstieg im Jahr 2016 hatte Patrick Beer gesagt, er habe hinsichtlich der Spielklasse das Maximum erreicht. Mehr sei gegenüber Beruf und Familie nicht vertretbar. Der jetzige Schritt ist konsequent. Er passt zu Patrick Beer. Nicht nur wegen dieser Konsequenz ist er im Verein und bei den Fans hoch geschätzt.

Noch ist Patrick Beer ein halbes Jahr lang HSG-Trainer. Und ein Nachfolger nicht in Sicht. Dennoch ist schon jetzt klar: Der Neue wird es schwer haben. Er muss mit akribischer Arbeit, sympathischem Auftreten, taktischer Finesse und nicht zuletzt mit sportlichem Erfolg die Herzen der Fans erobern. Patrick Beer hinterlässt riesige Fußstapfen. Nicht nur Spieler, Verein und Fans verlieren den Mann, der wie kaum ein anderer für den sportlichen Aufstieg der HSG steht, sondern auch die Presse wird Patrick Beer vermissen. Nahezu zu jeder Tages- und Nachtzeit erreichbar und auskunftsfreudig, keine Frage ist ihm zu viel. So etwas sieht man in der heutigen Zeit nicht mehr so oft. Ohne Frage, der Abgang von HSG-Trainer Patrick Beer schmerzt.

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