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Auftakt nach Maß für SG Bruchköbel: 32:21-Heimsieg gegen Vellmar

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Von: Robert Giese

Vellmars Keeper im Blick: Alen Kulenovic gelang mit der SG Bruchköbel ein Heimsieg.
Vellmars Keeper im Blick: Alen Kulenovic gelang mit der SG Bruchköbel ein Heimsieg. © Scheiber

Aller guten Dinge sind drei - zumindest für die Handballer der SG Bruchköbel. Nachdem die ersten beiden Partien des Oberligisten in diesem Jahr wegen Corona-Fällen verschoben werden mussten, startete die Mannschaft von Torsten Weber erst an diesem Sonntag ins neue Handballjahr. Das Warten hat sich ausgezahlt. Gegen den TSV Vellmar gelang ein 32:21-Heimsieg.

Bruchköbel – Die rund 200 Zuschauer in der Dreispitzhalle erlebten eine Anfangsphase, die an das Hinspiel - damals hatten sich die Teams die Punkte geteilt - erinnerte, denn bis zum 8:8 nach einer guten Viertelstunde konnte sich keiner der Kontrahenten einen Vorteil herausspielen. „Doch dann haben wir“, freute sich Weber, „den Turbo gezündet“ - über Tempo-Gegenstöße gelangen den Hausherren schnelle Tore, mit fünf Treffern in Folge distanzierten sie die Nordhessen und bauten ihren Vorsprung bis zum Seitenwechsel auf 16:9 aus.

Tempospiel über die Erste Welle blieb auch im zweiten Durchgang das Erfolgsrezept der Gastgeber, die nach dem Wiederanpfiff erneut fünf Tore nacheinander erzielten und damit schon früh für die Entscheidung sorgten. Vellmar, das ohne einige Leistungsträger wie Simon Adam antreten musste, fehlten die Mittel, um den hohen Rückstand ernsthaft zu verkürzen.

Ein umjubeltes Teil-Comeback feierte bei den Bruchköbelern dabei Linkshänder Sergej Zutic, der zumindest für die Strafwürfe eingewechselt werden konnte und dadurch fünf Treffer zum Heimsieg seines Teams beitragen konnte - einen Siebenmeter verwandelte er dabei im Nachwurf. Angesichts der Freude über Zutics Rückkehr konnte Weber auch eine kurze Schwächephase seines Teams verschmerzen, in der Vellmar den zwischenzeitlich auf zwölf Tore angewachsenen Rückstand auf acht Treffer verkürzen konnte.

Dass die Aufholjagd der Gäste keinen nachhaltigen Erfolg hatte, lag an der guten Abwehrarbeit der Bruchköbeler und dem starken Schlussmann Ivica Simic. „Das war eine rundum gelungene Sache“, freute sich Weber über den Auftakt seines Teams, das als Tabellensechster zwei Zähler Rückstand auf die Play-off-Plätze hat.

SG Bruchköbel: M. Bätz, Simic; N. Bätz (2), , A. Günes (7), Haupt (1), Jockel (2), Junker (3), Kosch (2), Klein (2), Kulenovic (4), Wienand (1), J. Wolff (2), M. Wolff (1), Zutic (5/4) - Schiedsrichter: Ernst / Henkel - Siebenmeter: SGB 5/4, TSV 1/1 - Zeitstrafen: SGB 1, TSV 4 - Zuschauer: 200  rob

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