Muharrem Avan (rechts) ist wegen unsportlichem Verhalten gegenüber dem Unparteiischen mit einer Geldstrafe von 50 Euro belegt worden. Archivfoto: TAP

Schöneck/Maintal

A-Liga: Spielabbruch in Oberdorfelden nicht gerechtfertigt

Fußball. Der Abbruch der Partie zwischen dem SV Oberdorfelden und dem FSV Bischofsheim II in der Kreisliga A ist nicht gerechtfertigt gewesen. Das hat das Kreissportgericht Hanau entschieden. Dennoch muss der FSV Bischofsheim ein Viertel der Verfahrenskosten tragen.

Von Gert Bechert„Der Spielabbruch war nicht gerechtfertigt!“ Zu diesem Urteil kam das Kreissportgericht Hanau im mündlichen Verfahren wegen des Abbruchs des Kreisliga-A-Spiels zwischen dem SV Oberdorfelden und dem FSV Bischofsheim II am 21. August.Schiedsrichter Maik Abyaneh hatte die Partie in der 61. Minute beim Stand von 5:1 für den SVO wegen  „verbaler Bedrohung“ durch den Co-Trainer der Gäste vorzeitig beendet. Das Sportgericht kam zu dem Ergebnis, dass der eine Satz des Co-Trainers wohl keine Begründung für einen Spielabbruch sei, in einem Spiel, das nach Aussage aller gehörten Personen absolut sportlich verlief.Geldstrafe für Muharrem AvanAuch die Argumentation des Schiedsrichters, dass er Angst hatte, könne in diesem Fall keine Rechtfertigung sein. Das Sportgericht wertete die Partie mit 5:1 für den SVO. Muharrem Avan wurde wegen unsportlichem Verhalten gegenüber dem Unparteiischen mit einer Geldstrafe von 50 Euro belegt.Da der Spielabbruch nicht gerechtfertigt war, gingen 75 Prozent der Verfahrenskosten (33,75 Euro) zu Lasten des Hessischen Fußball-Verbands. Ein Viertel muss der FSV Bischofsheim für das Fehlverhalten seines Co-Trainers tragen.

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