Kommen momentan aus dem Jubeln gar nicht mehr heraus: Die Spieler des SC 1960 Hanau wollen auch gegen den Favoriten aus Neu-Isenburg feiern. Archivfoto: TAP

Hanau

SC 1960 Hanau peilt ersten Heimsieg an

Fußball. Gutes Wetter, keine Verletzte und zwei Auswärtssiege: Die Voraussetzungen für die Fußballer des SC 1960 Hanau vor dem ersten Heimspiel in der Verbandsliga Süd könnten nicht besser sein. Die Spielvereinigung Neu-Isenburg soll am Donnerstag (19 Uhr) die Euphorie der Gastgeber im Herbert-Dröse-Stadion zu spüren bekommen.

Von Frank Schneider

„Dass wir in den ersten beiden Spielen das Maximum erreicht haben, ist für uns natürlich sehr angenehm“, sagt HSC-Trainer Seref Zangir. Aufgrund der Tatsache, dass die ersten Auswärtszähler jeweils auf ungewohntem Kunstrasengeläuf und bei stark eingeschätzten Gegnern eingefahren worden sind, macht Zangir stolz. „Kalbach war eines der stärksten Rückrundenteams der abgelaufenen Saison, Oberrad kam aus der Hessenliga“, unterstreicht der Aufstiegstrainer.Die Partie gegen Neu-Isenburg ist nun ein echter Gradmesser. Der Offenbacher Kreisverein zählt zu den etablierten Teams der Verbandsliga Süd und spielte in den vergangenen Jahren meist um den Aufstieg mit. „Ich bin mit meinem Trainerkollegen Peter Hoffmann gut befreundet, er leistet seit vielen Jahren sehr gute Arbeit in Neu-Isenburg“, erzählt Zangir.Keine Änderungen im KaderTrotzdem will er mit seiner Mannschaft das Spiel gewinnen. Im Kader wird es keine Veränderungen geben, für die Anfangsformation wollte Zangir sie nicht ausschließen, bevor er die letzten Trainingseindrücke erhalten hat. Eine gewisse taktische Flexibilität will sich der Coach ohnehin immer bewahren, um mit seiner Mannschaft nicht zu einfach ausrechenbar zu sein.Dass die Spvgg. Neu-Isenburg ihr zweites Saisonspiel knapp mit 2:3 in Wald-Michelbach verloren hat, macht die Aufgabe sicher nicht einfacher, denn die Gäste werden vermutlich mit einer gehörigen Portion Wut im Bauch anreisen. „Das wird ein harter Brocken, doch wir können ganz locker und mit einer frechen Spielweise die Partie angehen“, meint Seref Zangir.Vorstand hofft auf FußballfestÜber die Motivation seiner Jungs macht er sich keine Sorgen. Auch von Vorstandseite hoffen die Verantwortlichen auf ein Fußballfest im ersten Verbandsliga-Heimspiel der Vereinsgeschichte. „Wir laden alle Hanauer herzlich ein, uns zu unterstützen, es ist lange her, dass ein Verein aus unserer Stadt in dieser Klasse gespielt hat“, erklärt der Sportliche Leiter des SC 1960 Hanau, Okan Sari.

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