Der Einsatz von Serhat Kurt (Mitte) ist fraglich. Der SC 1960 Hanau hat zahlreiche angeschlagene Spieler und hofft, dass diese bis Sonntag wieder fit werden.

Hanau

SC 1960 Hanau hat eine kleine Ergebniskrise

Fußball. Ergebnistechnisch ist Verbandsliga-Aufsteiger SC 1960 Hanau in eine kleine Krise geschlittert, aus fußballerischer Hinsicht mag Trainer Seref Zangir eine solche nicht erkennen.

Von Frank SchneiderVor dem Heimspiel am Sonntag (14.30 Uhr) im Herbert-Dröse-Stadion gegen den FV Bad Vilbel hofft der Übungsleiter darauf, dass der Knoten beim Torabschluss wieder platzt.„Wir dominieren die Spiele und erspielen uns selbst gegen tief stehende Gegner gute Chancen. Was uns derzeit fehlt, ist das Glück“, erklärt der Übungsleiter. Die jüngste 1:2-Niederlage bei der Usinger TSG sei dafür ein Paradebeispiel gewesen. Der HSC erarbeitete sich mehr und bessere Torchancen als der Gegner, der aber wiederum bei einem seiner wenigen Angriffe den 2:1-Siegtreffer erzielte.Tabelle gibt ein trügerisches Bild abAuf Seiten der Gastgeber freute man sich über die drei Punkte, schließlich zog man vom zehnten Rang aus vor bis auf Platz sechs. „Das zeigt, wie eng in dieser Liga alles beisammen ist“, erklärte Usingens Spielertrainer Marcel Kopp und bestätigte damit das, was HSC-Sportchef Okan Sari schon vor dem Aufsteigerduell betont hatte. Die Tabelle gibt ein trügerisches Bild ab.Zwar ist der HSC Sechster, doch der Vorsprung vor dem ersten möglichen Abstiegsplatz beträgt gerade mal drei Punkte.  Am Sonntag gegen den FV Bad Vilbel steht erneut ein richtungsweisendes Spiel an. Die Wetterauer, vor der Saison noch als Aufstiegsaspirant gehandelt, nehmen mit 20 Zählern nur den zwölften Platz ein, würden aber mit einem Sieg den SC 1960 Hanau (22 Punkte) überholen.Zangir: "Irgendwann geht das Ding rein" „Wir müssen jetzt dranbleiben. Ich kann mich nur wiederholen, dass die Jungs ihre Sache gut machen. Aber im Fußball gibt es solche Phasen. Irgendwann geht das Ding rein und die Spiele nehmen eine ganz andere Wendung“, hofft Zangir, dass es am Sonntag nicht am Fortune mangelt.Bad Vilbel ist für Zangir ein sehr starker Gegner. „Sie spielen schon seit Jahren in dieser Liga vorne mit und verfügen auch in dieser Saison über reichlich Qualität im Kader.“ Der HSC braucht demnach eine Topleistung. In personeller Hinsicht sah es zu Wochenanfang kritisch aus.Viele angeschlagene SpielerEinige Akteure gingen mit Blessuren aus dem Duell gegen die Usinger TSG. Angeschlagen waren Timo Dauber, Max Grammel, Serhat und Diyar Yildiz, Ibrahim Aslan, Adrian Saletnik und Serhat Kurt.Die medizinische Abteilung des Verbandsligisten hatte alle Hände voll zu tun. „Ich hoffe, dass ein Großteil der angeschlagenen Spieler am Sonntag spielen kann, sonst wird es eng“, erklärt Zangir.

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