Fussball Kreisliga A HU, 1.FC Hanau 93 - VfR Kesselstadt
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Treffen künftig nur noch im Training aufeinander: Alen Habibovic (VfR Kesselstadt) und Noah Gibaja-Lofink (FC Hanau 93) spielen künftig gemeinsam für den SC 1960 Hanau.

Das Transfer-Karussell dreht sich

SC 1960 bedient sich in der Kreisoberliga: Verbandsliga-Vize holt Kesselstadts Habibovic und 93-Reservespieler Gibaja-Lofink – Kohnke geht

  • vonFrank Schneider
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Noch ist ungewiss, in welcher Spielklasse der SC 1960 Hanau in der kommenden Saison spielen wird. Trotzdem plant man voraus.

Mit Spannung erwarten die Verantwortlichen um Sportchef Okan Sari und Cheftrainer Savas Erinc die Entscheidung des Hessischen Fußball-Verbandes, ob auch die nach der Quotienten-Regelung ermittelten Relegationsteilnehmer im Falle des erwarteten Saisonabbruchs aufsteigen dürfen. Unabhängig davon laufen die Personalplanungen beim HSC auf Hochtouren. 

Die ersten vier Neuzugänge stehen bereits fest. Vom Lokalrivalen FC Hanau 93 wechselt Offensivspieler Noah Gibaja-Lofink zur Erinc-Elf. Das vom Gruppenligisten SG Marköbel zu den 93ern gewechselte Talent konnte sich beim Hessenligisten nicht durchsetzen und sucht jetzt beim zweiten Hanauer Topclub eine neue Herausforderung. Vom Gruppenliga-Spitzenteam SG Rosenhöhe Offenbach verpflichtete der HSC Danny Kadioglu. Der schnelle Offensivspieler ist für die linke Außenbahn vorgesehen. In der Zentrale waren die beiden anderen Neuzugänge Ahmet Aygül (U19-Junioren, 1. FC Erlensee) und Alen Habibovic (VfR Kesselstadt) bei ihren letzten Vereinen im Einsatz. 

1960 nahm am Samstag das Training wieder auf

Besonders die Vita des 22-jährigen Habibovic klingt interessant. Bevor es ihn aus beruflichen Gründen ins Rhein-Main-Gebiet und sportlich zum Kreisoberligisten VfR Kesselstadt verschlug, sammelte der Mittelfeldspieler in seinem Heimatland Bosnien-Herzegowina Erfahrungen im Profibereich. „Wir sehen ihn als absolute Verstärkung“, freut sich Okan Sari auf den Neuzugang. Auf dem Wunschzettel von Trainer Savas Erinc stehen jetzt ein neuer Stürmer und ein linker Außenverteidiger weit oben, erste Gespräche mit potenziellen Kandidaten wurden bereits geführt. 

Am Samstag nahm das Trainerteam des HSC mit insgesamt 21 Spielern das Training wieder auf. Natürlich unter den wegen der Corona-Pandemie erforderlichen Hygienemaßnahmen. In mehrere Kleingruppen wurden die SC-Spieler von den Trainern in einem ersten lockeren Übungsprogramm aufgeteilt. Der Spaß und das Kennenlernen der Neuzugänge standen im Vordergrund. „Die Jungs haben das sehr genossen“, fand Okan Sari. Mit am Start war auch Aret Demir. Der Spielgestalter nutzte die Gelegenheit, um sich von seinem Teamkameraden zu verabschieden. Laut Sari habe Demir nochmal versichert, wieviel Spaß ihm das kurze Engagement beim SC 1960 Hanau gemacht habe und dass er beim Verbandsligisten wieder Motivation für höhere Aufgaben schöpfen konnte. 

Neuen Vereine der scheidenden Offensivspieler sind noch nicht bekannt

Der 24-jährige Rechtsfuß war vor der Saison vom Regionalliga-Absteiger Wormatia Worms zum SC 1960 Hanau gewechselt. Demir wird in der kommenden Saison für den FC Bayern Alzenau in der Regionalliga Südwest spielen. Bereits vor seinem Wechsel nach Worms spielte Demir für die Unterfranken. Darüber hinaus werden auch Jean-Bosco Makengo und Michael Kohnke den aktuellen Tabellenzweiten verlassen. Die neuen Vereine der beiden Offensivspieler sind noch nicht bekannt.

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