Im Duell mit dem Spitzenreiter will sich die Germania (Antonio Sbano, links) auf keinen Fall verstecken. Archivfoto: Patrick Scheiber

Fußball

Verbandsliga: Germania sucht die Flucht nach vorn

Fußball. Geht man nach dem bisherigen Saisonverlauf von Germania Großkrotzenburg, darf das Team von Trainer Christos Tsifnas durchaus optimistisch in das morgige Heimspiel gegen Tabellenführer Germania Ober-Roden gehen (Anpfiff 15 Uhr). Denn bisher wechselten sich Licht und Schatten in schöner Regelmäßigkeit ab.

Von Michael BellackAm vergangenen Sonntag offenbarte die Germania beim 1:3 in Rodgau wieder ihre Schattenseite. „Wir müssen Konstanz reinbekommen“, sagt Trainer Christos Tsifnas. Auf eine starke folgte bisher stets eine schwache Partie und umgekehrt. „Ich habe mit Schwankungen gerechnet, aber nicht so.“ Eine Ursache für die fehlende Konstanz sieht er im Spielplan. „Wir haben englische Wochen, dann spielfrei, dann wieder ein Spiel, dann zwei Spiele. Das ist schon heavy“, sagt Tsifnas. Schwer, so in einen guten Rhythmus zu kommen.

Das Duell mit dem Spitzenreiter passt Tsifnas gut in den Plan. „Das ist eine riesen Herausforderung, wir freuen uns darauf. In Sachen Motivation muss man als Trainer in solchen Spielen gar nicht mehr viel machen“, verrät Tsifnas. Schließlich wollen es die Germanen sein, die den über‧ragenden Lauf von Ober-Roden beenden. Nach der Auftaktniederlage gegen Rot-Weiss Frankfurt hat Ober-Roden alle acht Ligaspiele mit einer Tordifferenz von 20:5 gewonnen.

Auf keinen Fall verstecken

Verstecken will sich Großkrotzenburg morgen aber auch keinen Fall. „Wir haben nix zu verlieren. Warum sollten wir dann nicht den Fußball spielen, den wir die ganze Zeit spielen wollen?“, sagt Tsifnas. Bedeutet: Sein Team wird auch gegen den Spitzenreiter mutig nach vorne spielen. Zudem setzt die Germania auf Standards, die wurden im gestrigen Abschlusstraining noch einmal intensiv trainiert. Zudem standen Ahtletik-Übungen auf dem Programm. Im Anschluss wurde dann der kommende Gegner analysiert.

Personell sieht es gut aus. Tobias Meub und Dominik Scholz sind aus dem Urlaub zurückgekehrt. Andre Althaus hat seine Erkrankung auskuriert. Im Training haben die Rückkehrer laut Tsifnas einen guten Eindruck gemacht. In Sachen Aufstellung lässt sich der Trainer aber nicht in die Karten gucken. „Die ein oder andere Position steht schon“, verrät er nur.

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