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Woran hakt es bei Sadio Mané? Neue Statistik offenbart eklatantes Bayern-Problem

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Von: Nico Scheck

Sadio Mané verzweifelt mit dem FC Bayern an Union Berlin.
Sadio Mané verzweifelt mit dem FC Bayern an Union Berlin. © IMAGO

Nach einem Sahne-Start in die Bundesliga hakt es aktuell beim FC Bayern. Ein Grund ist die mangelhafte Trefferquote von Neuzugang Sadio Mané.

München - Noch vor zwei Wochen wäre der Ball wahrscheinlich im Tor gelandet. Der Kopfball von Sadio Mané war eigentlich gut platziert, doch Keeper Frederik Rönnow kratzte die Kugel irgendwie noch aus dem Winkel. Kein Tor. So geschehen am Samstag beim Bundesligaspiel zwischen Union Berlin und dem FC Bayern München. Am Ende stand es 1:1. Es war das zweite Remis der Bayern in Folge. Und wieder traf Mané nicht.

Nun wurde Mané vor allem deswegen geholt, weil Tormaschine Robert Lewandowski gen FC Barcelona gewechselt ist. In München erwartet man also Tore vom senegalesischen Flügelflitzer. Drei hat er bereits in der Liga erzielt. Nur zuletzt bei den Remis gegen Gladbach und Union klappte wenig. Eine Statistik zeigt jetzt, dass Mané in Sachen Abschluss tatsächlich schwächer ist als in den vergangenen fünf Jahren.

Sadio Mané mit schwächster Abschlussquote seit fünf Jahren

War Mané im DFB-Pokal für die Bayern noch erfolgreich, gelang ihm gegen Union nicht sonderlich viel. Wie Sport1 mithilfe des Statistikportals FBref berichtet, hat das auch einen Grund. So verwertet Mané beim FC Bayern bislang nur elf Prozent seiner Torabschlüsse. Sein schwächster Wert seit fünf Jahren!

Demnach waren es in der vergangenen Spielzeit, noch im Dress des FC Liverpool, 16 Prozent. Dabei kommt der 30-Jährige aktuell zu 4,32 Abschlüssen pro Partie. In Liverpool hatte er noch einen Wert unter drei Torabschlüssen pro Spiel. Und: Mané zieht im Schnitt aus 11,7 Metern Torentfernung ab, wie Sport1 berichtet. Vergangene Saison in Liverpool waren es noch 13,3 Meter.

Mané kommt beim FC Bayern häufiger zum Abschluss als in Liverpool

Allerdings muss auch festgehalten werden, dass erst fünf Spieltage in der Bundesliga gespielt sind. Bleibt abzuwarten, wie die Statistiken am Ende des Jahres ausschauen. Positiv aus Münchner Sicht: Mané kommt im Bayern-Kader deutlich häufiger zum Abschluss als noch bei den „Reds“. Arbeitet er noch an seiner Effektivität, dürften auch mehr Tore folgen.

Was Afrikas Fußballer des Jahres hingegen schon perfekt beherrscht: den Umgang mit den Fans. Beim öffentlichen Training am Sonntag gab Mané unglaubliche 105 Minuten Autogramme. Von Union-Frust keine Spur. (nc)

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