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Ausstiegsklausel 100 Millionen Euro: FC Bayern angeblich an Lewandowski-Landsmann dran

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Von: Michael Haug

Der FC Bayern hat sich wohl nach Piotr Zielinski erkundigt. Die Ausstiegsklausel liegt bei 100 Millionen Euro, aber der Präsident sei gesprächsbereit.

München - Der FC Bayern München geht in die Offensive. Nicht nur bei Angreifer Sadio Mané, dessen Verpflichtung angeblich immer wahrscheinlicher wird, sondern auch bei Piotr Zielinski. Der Pole, der sich auf der Zehnerposition direkt hinter der Spitze am Wohlsten fühlt, ist kein neues Thema beim FC Bayern.

Wurde Zielinski vor einigen Wochen noch als eine Alternative zu Ryan Gravenberch gesehen, so könnten jetzt Gravenberch und Zielinski verpflichtet werden. Aufgrund der meist offensiveren Positionierung und Spielweise des Polen durchaus denkbar, vor Allem mit Blick auf einen neuen Bericht von La Gazzetta dello Sport.

Piotr Zielinski: FC Bayern soll bei Beratern nachgefragt haben

Die größte italienische Sportzeitung schreibt, dass die Bayern-Bosse bei den Beratern der polnischen Agentur „BMG-SPORT“ wegen Zielinski nachgefragt haben, um die Machbarkeit zu überprüfen. Der 28-Jährige hat einen Vertrag bis 2024 mit einer Ausstiegsklausel von 100 Millionen Euro. Es spricht aber einiges dafür, dass Napoli bei wesentlich geringeren Summen gesprächsbereit wäre.

FC Bayern: Was spricht für die Verhandlungsbereitschaft des SSC Neapel?

Napolis Präsident Aurelio De Laurentiis lässt sich gerne auf Verhandlungen ein, das hat die Vergangenheit gezeigt. De Laurentiis sorgt mit seinen Transfers selten für Euphorie bei den hochemotionalen Tifosi in Süditalien, aber er erneuert und arbeitet wirtschaftlich nachhaltig. In der vergangenen Saison spielte der SSC lange um die Meisterschaft mit, was selbst die eigenen Fans nicht erwarteten, geschweige denn die italienische Öffentlichkeit.

Piotr Zielinski und Robert Lewandowski: Bald beim FC Bayern vereint?
Piotr Zielinski und Robert Lewandowski: Bald beim FC Bayern vereint? © Rafal Oleksiewicz

In diesem Sommer hat De Laurentiis schon den ein oder anderen Transfer getätigt. Khvicha Kvaratskhelia kommt für 10 Millionen Euro Ablöse aus Georgien, Frank Anguissa für 15 Millionen aus Fulham und Mathias Olivera für 12 Millionen von Getafe. Dazu kommen diverse Bonuszahlungen. Die Transferausgaben sind damit im Gesamten schon höher als letzten Sommer und das Transferfester ist noch über einen Monat geöffnet. Frank Anguissa spielt zudem im zentralen Mittelfeld, ersetzt er möglicherweise Zielinski?

FC Bayern: Wie viel kostet Piotr Zielinski?

Napoli soll für den Polen etwas mehr als 40 Millionen Euro verlangen. Zielinski verdient nach seiner Vertragsverlängerung 2020 jährlich vier Millionen Euro, berichtet La Gazzetta dello Sport. In Neapel sollte man auf die Deutschen aufpassen, schreibt das Blatt. Ein offizielles Angebot des FC Bayern soll aber nicht vorliegen, noch nicht?

Wie sehen die weiteren Planungen des FC Bayern aus? Einige wilde Bayern-Gerüchte werden immer wahrscheinlicher.

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