Goalgetter soll verlängern

HSV-Legende Uwe Seeler spricht: Terodde muss bleiben

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HSV-Legende Uwe Seeler fordert die Vertrags-Verlängerung für Stürmer Simon Terodde. Die Vereinsikone findet klare Worte.

Update vom Donnerstag, 5. November 2020, 12:15 Uhr: HamburgHSV-Vereinsikone Uwe Seeler hat sich erneut positiv über Stürmer Simon Terodde geäußert. Seeler rät dem Hamburger SV, den Vertrag mit seinem Goalgetter möglichst zeitnah zu verlängern. Terodde kann sich der Wertschätzung des 84-Jährigen sicher sein.

FußballspielerUwe Seeler
Geboren5. November 1936 (Alter 84 Jahre), Hamburg
Größe1,7 m
EhepartnerinIlka Seeler
EnkelLevin Öztunali
KinderFrauke Seeler

Hamburger SV: Legende Uwe Seeler fordert Vertragsverlängerung mit HSV-Stürmer Simon Terodde

„Ich hoffe, dass der HSV so schlau ist und ihn sich rechtzeitig sichert. Wie es bei allen guten Spielern ist: Die muss man pflegen“, heißt es von Uwe Seeler in der „Sport Bild“ in Bezug auf Stürmer Simon Terodde. Die Neuverpflichtung des Hamburger SVs erweist sich zunehmend als Königstransfer der Rothosen und hat in sechs Zweitligaspielen für die Hamburger bereits acht Treffer erzielt. Das ist auch Uwe Seeler, einst selbst überaus erfolgreicher Stürmer, nicht verborgen geblieben.

HSV-Legende Uwe Seeler „berät“ seinen Verein – und fordert eine Vertragsverlängerung mit Stürmer Simon Terodde. (24hamburg.de-Montage)

Da der Vertrag von Simon Terodde am Ende der Saison 2020/2021 ausläuft, will Seeler dem Hamburger SV einen gut gemeinten Ratschlag mit an die Hand geben. „Wichtig ist, dass man die Mannschaft behält. Und nicht, dass man aufsteigt und sie dann verliert“, heißt es vom Vize-Weltmeister von 1966. Nun ist es an den HSV-Verantworlichen, mit ihrem Goalgetter zu verlängern.

HSV-Legende Uwe Seeler traut Hamburger SV den Aufstieg zu

Erstmeldung vom Donnerstag, 8. Oktober 2020, 10:40 Uhr: Hamburg – Der Hamburger SV will den Aufstieg in die erste Fußball-Bundesliga nicht zum Saisonziel machen. HSV-Cheftrainer Daniel Thioune macht sogar Witze darüber*. Doch für HSV-Legende Uwe Seeler (83) gehört Hamburg zurück ins Oberhaus. Ein Herzenswunsch, wie 24hamburg.de/HSV berichtet. „Ich hoffe doch sehr, dass ich den Aufstieg noch erleben werde. Ich wünsche es mir von Herzen“, sagt er der Bild. Beim Anblick der neuen Mannschaft gerät er ins Schwärmen.

HSV-Legende Uwe Seeler hat Schmerzen. Am 22. Mai schockte er Fans mit einer Unfall-Meldung*. In seiner Wohnung fiel er von einer Leiter und brach sich die Hüfte und drei Rippen. Eine einstündige Operation war notwendig. Schon damals hatte er Herz- und Rückenprobleme. Am Mittwoch, 7. Oktober 2020, sagt er der Bild: „Meine Leiste macht mir aktuell sehr zu schaffen. Ich habe leider noch Schmerzen.“

HSV-Legende Uwe Seeler hat einen Herzenswunsch. Er will den Aufstieg des Hamburger SV noch erleben. (24hamburg.de-Montage)

Trotz aller gesundheitlichen Probleme gibt es für HSV-Legende Uwe Seeler natürlich nur ein Thema. Fußball. Und die Rückkehr des Hamburger SV in die erste Fußball-Bundesliga: „Dieses Jahr muss es einfach klappen! Zwei Jahre zweite Liga sind nicht nur für mich genug. Ich hoffe doch sehr, dass ich den Aufstieg noch erleben werde. Ich wünsche es mir von Herzen.“ Dass die Mannschaft dazu das Potenzial hat, daran ließ der 83-Jährige keine Zweifel.

Uwe Seeler: Simon Terrode ist eine Begabung „in die Wiege gelegt“

Vor allem die klugen Verstärkungen lassen HSV-Legende Uwe Seeler an den Aufstieg glauben: „Hoffnung machen mir die klugen Transfers in dieser Wechsel-Periode. Terodde, Ulreich, Leistner oder Onana – sie helfen uns alle weiter.“ Simon Terodde (32) wechselte nach zähen Verhandlungen mit dem 1. FC Köln* zum Nulltarif an die Elbe*. In den ersten zwei Saisonspielen hat er bereits vier Treffer erzielt. Uwe Seeler: „Er hat ein ganz besonderes Näschen für Tormöglichkeiten. Diese gewisse Begabung ist nicht zu lernen. Sie wird einem in die Wiege gelegt.“

Auch für Sven Ulreich (32) hat HSV-Legende Uwe Seeler nur lobende Worte übrig: „Du brauchst für den Aufstieg einen Tormann im Kasten, der auch mal einen sogenannten Unhaltbaren abwehrt.“ Der Transfer des Torhüters zum Hamburger SV war die große Überraschung im abgelaufenen Transferfenster. Weil Aelxander Nübel (24) zum FC Bayern München wechselte, war Sven Ulreich (32) hinter ihm und Stammtorhüter Manuel Neuer (34) nur noch Torhüter Nummer drei beim deutschen Rekordmeister. In Hamburg dürfte er die bisherige Nummer eins Daniel Heuer Fernandes* (27) auf die Ersatzbank verdrängen. Eine Entscheidung, die Daniel thioune schnell gefällt hat*.

Klappt es diesmal mit HSV-Aufstieg in die erste Fußball-Bundesliga?

Durch die Zugänge sei eine erfolgversprechende Mischung aus jungen und alten Spielern entstanden, stellt HSV-Legende Uwe Seeler im Bild-Interview fest: „Und endlich bekommen Youngster wie Stephan Ambrosius, Josha Vagnoman, Amadou Onana oder Manuel Wintzheimer eine echte Chance in der Startelf.“ Stephan Ambrosius (21) gehörte in der Vorbereitung zu den großen Überraschungen in der Abwehr des Hamburger SV. Im Sturm verdrängte der quirlige Manuel Wintzheimer (21) gestandene Profis wie Lukas Hinterseer* (29) und Bobby Wood* (27), die beide zum Verkauf gestanden haben sollen, aber keine Abnehmer fanden.

Coronavirus macht den Fußball kaputt

Sorgen bereitet der HSV-Legende Uwe Seeler allerdings das Coronavirus-Sars-CoV-2*. Es ruiniere einfach den Fußball: „Fußball ohne Fans ist doch nur halber Kram. Nein, ich muss das noch schärfer formulieren: Es ist einfach furchtbar!“ Im Bild-Interview sehnt er sich nach Normalität zurück. „Ein gut gefülltes Stadion. Die stets ausverkaufte, stimmungsvolle Nordtribüne – was will man als HSV-Fan noch mehr?“

Ob er das so schnell bekommt? Eher nicht. Wegen kontinuierlich steigender Infektionszahlen steht Hamburg kurz davor, deutlich strengere Coronavirus-Maßnahmen zu beschließen*. Die würden auch den Hamburger SV betreffen. Mehr als 1.000 Zuschauer wären dann nicht mehr im Volksparkstadion erlaubt. Schon das Nachholspiel gegen Erzgebirge Aue* könnte davon betroffen sein. * 24hamburg.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

Rubriklistenbild: © Maurizio Gambarini/dpa & Markus Scholz/dpa & Daniel Reinhardt/dpa

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