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„Matschello Zäbeitzer“: Bayern-Star hat neuen Spitznamen – Kimmich klärt auf

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Von: Marius Epp

Joshua Kimmich hat offenbar seinen Spaß dabei, Teamkollegen lustige Spitznamen zu geben.
Joshua Kimmich hat offenbar seinen Spaß dabei, Teamkollegen lustige Spitznamen zu geben. © Frank Hoermann/SVEN SIMON/imago

Joshua Kimmich plaudert im Bayern-Podcast aus dem Nähkästchen. Er verrät einen kuriosen Spitznamen, der im Team kursiert.

München - Jamal Musiala heißt „Bambi“, Kingsley Coman wird „King“ genannt, Thomas Müller bekam für sein besonders ausgeprägtes Mitteilungsbedürfnis den Spitznamen „Radio Pähl“. Ob Kreisklasse oder Bundesliga - Mannschaftssportarten sind besonders prädestiniert für die Vergabe von Spitznamen. Das ist auch beim großen FC Bayern nicht anders.

Im vereinseigenen Podcast des Rekordmeisters warf Joshua Kimmich einen weiteren, ein wenig eigenwilligen Namen in den Ring: „Matschello Zäbeitzer“. Wer soll das sein? Der Schwabe klärt auf: Es handelt sich um den Österreicher Marcel Sabitzer. „Der Marcel hat bei uns schon sehr viele Spitznamen bekommen“, verrät Kimmich schmunzelnd.

FC Bayern: Serge Gnabrys Vater für Sabitzer-Spitznamen verantwortlich

Doch wie kommt‘s? „Der Vater von Serge (Gnabry, Anm. d. Red.) hat ihn in der VIP-Lounge getroffen und hat ihn ‚Matschello‘ genannt“, erklärt der Mittelfeld-Star. Schuld am Nachnamen „Zäbeitzer“ haben laut Kimmich einige amerikanische Fans auf der USA-Tour, die sich mit der Aussprache des Namens Sabitzer etwas schwer taten.

Sonderlich begeistert scheint Sabitzer von seinem neuen Spitznamen nicht zu sein. „Ich glaube, er kann es schon nicht mehr hören“, lacht Kimmich. „Er hat es mittlerweile akzeptiert.“ Weitere Namenskreationen für den Ex-Leipziger sind „Burgi“ und „Sabe“, wie Kimmich ausführt.

Marcel Sabitzer kämpft sich beim FC Bayern ran: „Gewinner der Vorbereitung“

Die Anekdote lässt vermuten, dass sich Sabitzer mittlerweile ganz gut beim FC Bayern integriert hat. Der 28-Jährige kam im Sommer 2021 von RB Leipzig und konnte in seiner ersten Saison in München noch nicht überzeugen, weshalb er zwischenzeitlich als Verkaufskandidat galt.

Doch so schnell wollte er noch nicht aufgeben - und warf in der Saisonvorbereitung alles rein. Mit Erfolg: Julian Nagelsmann bezeichnete ihn als „Gewinner der Vorbereitung“, laut Kimmich ist er „im Training immer einer der besten“. Im Supercup gegen RB Leipzig spielte er von Beginn an und zeigte eine gute Leistung. Er dürfte einer der Gründe sein, warum die Bayern wohl von Leipzig-Profi Konrad Laimer Abstand nehmen. (epp)

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