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Mann spurlos verschwunden - Polizei hat schlechte Nachrichten

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Der vermisste Jan B. aus Schöneck-Büdesheim bei Hanau wurde tot aufgefunden.
Der vermisste Jan B. aus Schöneck-Büdesheim bei Hanau wurde tot aufgefunden. © Polizei

Seit vergangener Woche wurde ein Mann aus Schöneck-Büdesheim bei Hanau vermisst. Die Polizei hat nun Neuigkeiten zu dem Fall.

Update vom Dienstag, 24.11.2020, 15.44 Uhr: Traurige Nachrichten gibt es im Fall des vermissten Jan B. aus Schöneck-Büdesheim bei Hanau: Wie die Polizei mitteilt, wurde der vermisste 59-Jährige am Montagnachmittag von der Kripo tot aufgefunden. Hinweise auf ein Fremdverschulden lägen nicht vor.

Erstmeldung vom Montag, 23.11.2020, 10.46 Uhr: Schöneck – Die Kriminalpolizei in Hanau sucht derzeit den Vermissten Jan B. aus Schöneck-Büdesheim nahe Hanau im Main-Kinzig-Kreis. Der Gesuchte wurde zuletzt am vergangenen Mittwoch (18.11.2020) gegen 17 Uhr im Mühlbergweg in Büdesheim gesehen. Die Kriminalpolizei schließt nicht aus, dass sich der 59-jährige Mann in einer hilflosen Lage befindet. Bisherige Suchmaßnahmen verliefen negativ.

Mann aus der Nähe von Hanau vermisst – Polizei bittet um Hilfe

Deshalb bittet das Polizeipräsidium Südosthessen nun um die Mithilfe der Bevölkerung. So wird der Vermisste beschrieben:

Vermisst bei Hanau: Zeugen sollen sich bei Polizei melden

Wer Hinweise auf den Aufenthaltsort von Jan B. geben kann, wird gebeten, sich unter 06181/100-123 bei der Kriminalpolizei in Hanau oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

Bereits im August dieses Jahres suchte die Polizei im Main-Kinzig-Kreis nach einem Vermissten. Der 79-jährige Mann aus Freigericht bei Hanau wurde schließlich Anfang September tot aufgefunden. Einen Unfall oder eine Straftat konnte zunächst ausgeschlossen werden.

Vermisste in Deutschland: Polizei bekommt oft Unterstützung

Als vermisst gelten in Deutschland Erwachsene, wenn sie ihr gewohntes Lebensumfeld verlassen haben, nicht auffindbar sind und für sie eventuell eine Gefahr besteht. Vermisste Personen werden im Computer „Informationssystem der Polizei“ (INPOL) eingetragen. Wenn sicher ist, dass die Person in Gefahr ist oder sich nicht selbst helfen kann, werden Suchmaßnahmen, beispielsweise mit Hubschraubern und Suchhunden eingeleitet. Dabei arbeiten oft auch Dienste wie das Deutsche Rote Kreuz oder das Technische Hilfswerk mit.

Täglich gibt es rund 200 bis 300 neue Vermisstenfälle in Deutschland, ebenso viele werden wieder als gelöst eingestuft. Rund 9.200 Menschen gelten in Deutschland am 01.03.2020 als vermisst. Rund die Hälfte der Fälle löst sich innerhalb einer Woche. Innerhalb eines Monats werden 80 Prozent der Vermissten gefunden. Nur 3 Prozent bleiben länger als ein Jahr vermisst. Das zeigt die Statistik des Bundeskriminalamtes zu Vermissten. Sollte eine Person nicht gefunden werden, läuft die Fahndung 30 Jahre lang weiter. (tob)

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