Stolz auf ein prall gefülltes Programmheft für das Kulturjahr 2020: Tanja Jüngling, Gerhard Schultheiß, Julia Huneke, Jürgen Reuling, Cornelia Rück, Werner Zientz und Rainer Volz (von links). Foto: Thomas Seifert

Schöneck/Nidderau

Präsentation über 50 kulturelle Veranstaltungen in 2020

Schöneck/Nidderau. Es ist gute Tradition, dass das gemeinsame Kulturprogramm von Schöneck, Nidderau und Altenstadt in den Rathäusern einer der beteiligten Kommunen vorgestellt wird.

Von Thomas Seifert

Die Präsentation fand in diesem Jahr in Schöneck statt und beinhaltete die Ankündigung von rund 50 kulturellen Veranstaltungen aus allen Sparten im kommenden Jahr.

Gastgeberin und Rathauschefin Cornelia Rück wies auf die außerordentlich gute und konstruktive Zusammenarbeit der in den Kommunen für Kultur zuständigen Mitarbeiter und den Ehrenamtlichen hin. Schon seit vielen Jahren würden so gemeinsame Kulturprogramme auf die Beine gestellt, die den Vergleich mit ähnlich gelagerten Angeboten größerer Städte nicht zu scheuen brauchten.

„Über viele Jahre hinweg haben Julia Huneke aus Nidder‧au sowie Tanja Jüngling und Rainer Volz aus Schöneck, ergänzt durch den Vorsitzenden des Nidderauer Kuturbeirats, Jürgen Reuling, ein Netzwerk aufgebaut, um auch klangvolle Namen für Gastspiele zu gewinnen“, lobte die Bürgermeisterin.

Anspruchsvolles Programm

In dieselbe Kerbe hieb Nidderaus Rathauschef Gerhard Schultheiß, der betonte, das anspruchsvolle Programm fördere die kulturelle Bildung und damit die Toleranz. „Gerade in Zeiten, die politisch so unruhig und kaum erklärbar sind, ist es um so wichtiger, dass Akzente gesetzt werden gegen Fremdenhass und Intoleranz und dass den Menschen der Spiegel vorgehalten wird“, stellte Schultheiß fest.

Aber es müsse auch Raum sein für kulturelle Veranstaltungen, wo der Spaß, das Lachen und die Freude im Vordergrund stünden. „Das Publikum bei den Veranstaltungen in Altenstadt ist jedes Mal ein anderes. Das unterstreicht, dass es den Programmachern immer wieder gelingt, verschiedenste Klientele anzusprechen“, fand auch Werner Zientz, Erster Beigeordneter der Wetteraugemeinde, lobende Worte.

Besonders stolz sind die Macher, dass die Auftaktveranstaltung für den Kultursommer Main-Kinzig-Fulda am 31. Mai 2020 bei freiem Eintritt (Eintrittskarten müssen aber dennoch angefordert werden) mit der österreichischen Kultband Alma im Herrnhof am Rathaus in Kilianstädten stattfindet. „Die fünf Musiker interpretieren Volksmusik von einer völlig neuen Warte aus und mixen traditionelle Weisen mit Einflüssen aus den unterschiedlichsten Musikgenres“, ordnete Rainer Volz die schwer zu kategorisierende Musik von Alma ein. „Mit der Verpflichtung von Alma, die in ihrer Heimat Superstars sind, ist uns ein großer Coup gelungen“, freuten sich auch Jüngling und Julia Huneke.

Viele Aspekte kulturellen Schaffens

Comedy, politisches Kabarett, Literatur, Theater, Kleinkunst, Kindertheater, Ausstellungen, Klassik und populäre Musik – das Programm deckt viele Aspekte kulturellen Schaffens ab. Neben bekannten Namen treten aber auch bislang noch nicht so ins Rampenlicht gerückte Kulturschaffende auf, die oftmals nach Auftritten in einer der drei Kommunen schon eine steile Karriere hingelegt haben.

Zu den bekannten Gesichtern und Akteuren gehören das Erste Allgemeine Babenhäuser Pfarrer(!)Kabarett, Lisa Fitz, Walter Renneisen, Christian „Chako“ Haberkost, Ursula Neeb, Hiltrud, Dande Rotraud undamp; Hilde, das Kikeriki-Theater, Bodo Bach, Jochen Malsheimer, das Kabarett Herkuleskeule, Django Asül, Lissi Aumeier undamp; Lisa Fitz und Reihen wie „Weltklassik am Klavier“, „Klassik unter Sternen“ oder die „Büdesheimer Schlosskonzerte“. Hinzu kommen Kunstausstellungsreihen in der Kulturscheune in Kilianstädten oder im Rathaus in Nidderau oder eine Reihe mit Kindertheatervorstellungen im Bürgertreff in Kilianstädten.

Das Kulturprogramm mit allen Veranstaltungen und den Hinweisen auf die Vorverkaufsstellen und den Online-Kartenvorverkauf liegt in einer Auflage von 9000 Exemplaren an vielen Stellen aus. Zudem findet sich das Kulturprogramm 2020 auf den Internetseiten von Altenstadt, Nidderau und Schöneck, wo man es genauso durchblättern kann, wie das gedruckte Heft. ›› nidderau.de›› schoeneck.de

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