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Der Bauhof als Galerie

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Der Bauhof in Büdesheim wird am Wochenende bereits zum zweiten Mal Ausstellungsort für Bilder, Objekte und Skulpturen. 18 Künstler der Künstlerwerkstatt Schöneck/Nidderau beteiligen sich. (Archivfoto: PM)
Der Bauhof in Büdesheim wird am Wochenende bereits zum zweiten Mal Ausstellungsort für Bilder, Objekte und Skulpturen. 18 Künstler der Künstlerwerkstatt Schöneck/Nidderau beteiligen sich. (Archivfoto: PM)

Schöneck. 18 Künstler, die sich aus Mitgliedern der Kunstwerkstatt Schöneck/Nidderau, Künstlern und Kunstschaffenden aus der Region zusammensetzen, stellen am Wochenende in einem ungewöhnlichen Ambiente aus.

Von Mirjam Fritzsche

Der Bauhof der Gemeinde Schöneck, der im Ortsteil Büdesheim liegt, wurde bereits zum 25. Jubiläum der Kunstwerkstatt vor zwei Jahren als Ausstellungsfläche genutzt. „Was liegt da näher, als zur 1200-Jahr-Feier wieder dorthin einzuladen und daran zu erinnern, dass wir Künstler ein Teil dieser Gemeinde sind und uns freuen, in diesem Jahr der Feierlichkeiten noch einen besonderen Akzent setzen zu können“, sagt die Vorsitzende der Kunstwerkstatt Bettina Pfeifer.

Bilder, Skulpturen und Schmuck

Für zwei Tage werden im Bauhof nicht nur Fahrzeuge, Baumaschinen und Werkzeug zu sehen sein, sondern auch Bilder, Objekte, Skulpturen, Fotografien, Keramik, Kunststickerei und Schmuck. „Es gibt gibt nur wenige Vorgaben. Die Anzahl der Arbeiten und das Thema sind festgelegt, darüber hinaus können die Teilnehmer ihrer Fantasie freien Lauf lassen“, sagt Pfeifer. Sie habe keine Vorauswahl getroffen. Allerdings kämen großformatige Bilder und Gegenstände in dem Bauhof besonders gut zur Geltung. Das Thema „WIR“ soll die Arbeit der Kunstwerkstatt, die Verbundenheit zum Ortsteil Büdesheim und die enge Verbindung zu den Künstlern der Region zeigen. „Jeder hat eine eigene Geschichte, eine eigene Fantasie und eine eigene Sicht auf das Thema“, erklärt die Bildhauerin.

Kontrast macht Reiz aus

Den Bauhof als Ausstellungsort findet Pfeifer „unheimlich spannend“. Das Gebäude wird für die Veranstaltung nicht etwa leergeräumt. „Die Baumaschinen und Werkzeuge machen gerade den Reiz aus“, betont sie. Lediglich ein paar Stellwände werden positioniert. Die meisten Arbeiten sollen aber in die bestehende Ausstattung des Bauhofs integriert werden. „Es gibt keinen fertigen Plan. Am Freitagabend wird ein kleines Team die Ausstellungsobjekte im Bauhof verteilen“, erläutert die Vorsitzende der Kunstwerkstatt. Dies sei eine ganz andere Herausforderung, als eine Ausstellung in der Kulturscheune vorzubereiten. Sie freue sich schon sehr auf diese Aufgabe. „Die Kunst wirkt einfach anders an Orten, an denen man keine Ausstellung erwarten würde“, sagt sie.

Im vorderen Bereich des Bauhofs soll es zudem einen kleinen Kunstbasar geben. Ein Teil der Erlöse werde für einen guten Zweck gespendet.

Die Ausstellung wird am Samstag, 7. Oktober, um 17 Uhr von Bürgermeisterin Conny Rück eröffnet. Anschließend folgt eine Einführung von Bettina Pfeifer. Die Werke sind zudem am Sonntag, 8. Oktober, von 14 bis 18 Uhr zu sehen.

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