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Glasfaserkabel sollen bereits in einem Jahr verlegt sein

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Von: Patricia Reich

Kommunale Bauprojekte werden mit dem Glasfaserausbau gekoppelt. Ende des Jahres sollen die Arbeiten beendet sein.
Kommunale Bauprojekte werden in Ronneburg mit dem Glasfaserausbau gekoppelt. Ende des Jahres sollen die Arbeiten beendet sein. © dpa

„Es ist geplant, den Glasfaserausbau in einem Jahr vollständig umzusetzen“, berichtet Bürgermeister Andreas Hofmann (SPD) unserer Zeitung. Bereits auf der jüngsten Parlamentssitzung, die am vergangenen Donnerstag im Jugendzentrum stattfand, teilte er den Gemeindevertretern in einer schriftlichen Zusammenfassung die neusten Entwicklungen in der Gemeinde mit. Auf eine wörtliche Ausführung wurde aufgrund der aktuellen Coronalage verzichtet.

Ronneburg – Der Glasfaserausbau stand hierbei an oberster Stelle. Die Firma Yplay habe die Vergabe der Bauleistungen abgeschlossen und mit der Firma Leinberger aus Büdingen einen Ausbaupartner gefunden. „Zunächst werden die Glasfasern in Limeshain verlegt, danach sind wir dran. Es wird so sein, dass der Ausbaupartner seine Kapazitäten in Ronneburg dann sukzessive steigern wird, sodass die Arbeiten bis Oktober oder November dieses Jahres abgeschlossen sein werden“, erläutert Hofmann.

Synergie-Effekte nutzen

Dazu sollen Synergie-Effekte bezüglich kommunaler Bauprojekte genutzt werden. Geplant ist, beispielsweise die Gehwegsanierung der Altwiedermuser Straße und den Wasserleitungsbau in der Ringstraße mit den Glasfaserarbeiten zu kombinieren.

Yplay gehe laut Mitteilung davon aus, dass bis Baubeginn 50 Prozent der Haushalte sich für eine Glasfaserleitung entschieden haben. Bis zur Feinplanung der jeweiligen Straße ist ein Vertragsabschluss mit Yplay noch möglich, sollte aber sobald wie möglich erfolgen, heißt es in dem Schreiben weiter. „Ich bin selbst überrascht, dass es so schnell geht“, sagt Hofmann und fügt mit einem Lachen hinzu: „Dann wären wir die schnellste Gemeinde im Main-Kinzig-Kreis.“

Baubeginn für seniorengerechtes Wohnen Ende 2024 geplant

Zum Projekt „Barrierefreies und seniorengerechtes Wohnen“, für das die Gemeinde die Friedhofserweiterungsfläche in Hüttengesäß zur Verfügung gestellt hat, gibt es auch Neuigkeiten. Die Lebensraum Baugenossenschaft Babenhausen, der Projektpartner der Gemeinde, hat eine Zeitplanung vorgelegt. Demnach soll in diesem Frühjahr vorläufig ein Erbpachtvertrag geschlossen werden, der dann nach zustandekommen des Baurechts seine Gültigkeit erhält. Das Baurecht soll bis zum Frühjahr 2023 erreicht werden. Für das Jahr 2024 sind dann die Baugenehmigung, Vermarktung, die genaue Projektierung und die Ausschreibungen geplant. Baubeginn wäre dann Ende 2024 oder Anfang 2025.

Gemeinde sucht Wohnraum für Flüchtlinge

Der Gemeindevertretung wurde ebenso mitgeteilt, dass Ronneburg auf Weisung des Kreisausschusses für dieses Jahr 27 Flüchtlinge aufnehmen soll. Daher wird Wohnraum in jeder Größe für die Menschen gesucht. Die Wohnungen oder auch leer stehenden Wohnhäuser werden von der Gemeinde angemietet, die auch die Nebenkosten übernimmt. Wer entsprechenden Wohnraum anbieten kann, wird gebeten, sich bei der Gemeindemitarbeiterin Andrea Sommer unter Telefon 06184 927618 oder per E-Mail an andrea.sommer@ ronneburg.eu zu melden. Die Ausgleichszahlung für die Flüchtlingsarbeit vom Jahr 2021 in Höhe von 20 649 Euro wurde vom Gemeindevorstand akzeptiert.

Zu den Mitteilungen gab es vonseiten der Gemeindevertreter keine weiteren Fragen. (Von Patricia Reich)

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