Die „Swing Kings“ Rüdiger Munke, Reinhard Paul und Andy Fischer (von links) begeisterten die Besucher im Vereinsheim der Oberrodenbacher Eintracht. Foto: Goldstein

Rodenbach

"Swing Kings" begeistern im Eintracht-Vereinsheim

Rodenbach. Die „Swing Kings“ Reinhard Paul, Andy Fischer und Rüdiger Munke sorgten am vergangenen Sonntag für einen weihnachtlichen Vorabend im Vereinsheim des Fußballclubs Eintracht Oberrodenbach. Mit Swing und Blues im Stil des legendären „Rat Packs“ unterhielten die drei Charaktersänger das Publikum aufs Vergnüglichste.

Von Anja Goldstein

Dabei bewiesen die Vollblutmusiker, dass sie keineswegs die irrtümlich angekündigten „Swing Kids“, sondern echte „Swing Kings“ sind: Mit hauptsächlich weihnachtlichen Songs aus den 1950er und 1960er Jahren wie „Dreaming of a White Christmas“ oder „Let it Snow“ läuteten sie im festlich geschmückten und ausverkauftem Vereinsheim die „Long Night“, also die Nacht vor Heiligabend ein. Natürlich durften auch Klassiker wie Sinatras „My Way“ nicht fehlen.

Knapp zwei Stunden lang sangen Paul, Fischer und Munke hauptsächlich Lieder des „Rat Packs“, einer Entertainergruppe, die aus den legendären Künstlern Dean Martin, Sammy Davis jr. und Frank Sinatra bestand. Die „Rat Packs“ traten mit einer Las-Vegas-Show auf die Bühne, die neben eingängigen Liedern vor allem durch witzige Dialoge und Alkoholexzesse berühmt und berüchtigt war.

Langanhaltender Applaus

Die „Swing Kings“ sangen in Rodenbach aber auch jüngere Lieder wie „Drivin' home for Christmas“ von Chris Rea oder gar „Highway to Hell“ von AC/DC. Wie schon zwei Jahre zuvor begeisterten die „Swing Kings“ in klassischem Smoking mit einer lebendigen und stimmgewaltigen Show ganz im Sinne ihrer Vorbilder, zwischen den Liedern gespickt mit gegenseitigen Witzeleien und Anekdoten. So unkten die Musiker aus dem Main-Kinzig-Kreis, dass man eben ständig Winter-und Sommerreifen im Kopf habe, wenn man direkt neben der Dunlop wohne. Passend zum Thema des Abends bot der Förderverein der Eintracht verschiedene Whisky- und Craftbeersorten zum Verköstigen an, darunter gar einen zwölf Jahre alten „Talsiker Distiller Edition“.

Die „Swing Kings“ haben sich vor etwa fünf Jahren gesucht und gefunden; kennen sich aber schon weitaus länger und sind alle professionell im Musikgeschäft tätig. „Die Nähe zum Publikum und die Intimität einer solch kleinen Veranstaltung sind für uns immer etwas ganz besonderes“, kommentierte Andy Fischer im Gespräch mit unserer Zeitung. Bereits nach wenigen Minuten der Show hatten die drei Sänger ihr Publikum fest im Griff. Die Besucher dankten dem Trio mit begeistertem und langanhaltendem Applaus.

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