Mehr Weihnachtspäckchen als im letzten Jahr gespendet: André Keheggi von der Rodenbacher Jugendarbeit und Bürgermeister Klaus Schejna (SPD) freuen sich zusammen mit Jugendarbeiterin Julika Becker und Laura Jacob, Leiterin des Medientreffs (von links) über jede Spende der Rodenbacher Bürger für die Stiftung Kinderzukunft.
+
Mehr Weihnachtspäckchen als im letzten Jahr gespendet: André Keheggi von der Rodenbacher Jugendarbeit und Bürgermeister Klaus Schejna (SPD) freuen sich zusammen mit Jugendarbeiterin Julika Becker und Laura Jacob, Leiterin des Medientreffs (von links) über jede Spende der Rodenbacher Bürger für die Stiftung Kinderzukunft.

Kinderaugen leuchten lassen

Rodenbach sammelt Weihnachtspäckchen und startet Wunschbaum-Aktion

  • VonPatricia Reich
    schließen

Die Jugendarbeit hat gemeinsam mit dem Medientreff an der Weihnachtspäckchenaktion der Stiftung Kinderzukunft aus Gründau teilgenommen und alle Bürger zur Spende aufgerufen. Nun wurden die Päckchen in das Verteilerzentrum nach Gelnhausen gefahren.

Rodenbach – „Wir sammeln seit acht Jahren und in diesem Jahr haben wir mehr als 70 Päckchen zusammen. Das sind einige mehr im Vergleich zum letzten Jahr“, fasst André Keheggi von der Jugendarbeit zusammen. „Auffällig ist, dass es vermehrt reine Geldspenden gab oder einige haben auch gleich mehrere Päckchen abgegeben“, erzählen Jugendarbeiterin Julika Becker und Laura Jacob, Leiterin des Medientreffs.

Über jede einzelne Spende dankbar

„Wir sind froh, dass die Leute so viel geben wollen und sind über jede einzelne Spende dankbar“, ist der einstimmige Tenor der Anwesenden, darunter auch Bürgermeister Klaus Schejna (SPD). Die Jugendarbeiter der Gemeinde loben vor allem die Transparenz der Stiftung. „Wir bekommen jedes Jahr eine CD, auf der die Übergabe der Päckchen dokumentiert ist mit vielen Fotos“, erzählt Becker. Das sei das Schöne daran zu sehen, wie die Kinder sich freuen.

Seit 15 Jahren gibt es die Aktion Wunschbaum

Zudem weist Bürgermeister Schejna darauf hin, dass es auch in diesem Jahr die Aktion „Wunschbaum“ geben wird. „Das Amt für Jugend und Soziales schreibt einkommensschwache Familien an. Die Kinder können sich dann ein bestimmtes Buch ihrer Wahl oder ein bestimmtes Genre aussuchen“, erklärt Schejna. Die Buchwünsche werden an einer Weihnachtsleine im Medientreff aufgehängt. Wer einen Wunsch erfüllen möchte, kauft das entsprechende Buch bei der Bücherstube Keese, die sich mit an der Aktion beteiligt. Wer möchte, kann auch noch eine Weihnachtskarte mit einem Gruß beifügen. Die Mitarbeiter der Bücherstube verpacken das Geschenk und leiten es an das Amt für Jugend und Soziales weiter. Dort können die betreffenden Eltern die Geschenke abholen.

Die Aktion startet am Freitag, 26. November. Der letzte Termin für die Abgabe der Wunschzettel bei der Bücherstube ist am Freitag, 17. Dezember.

„Die Aktion führen wir bereits seit knapp 15 Jahren durch. Im letzten Jahr konnten wir alle Wünsche erfüllen“, sagt Schejna. Nun hofft er, dass dies auch in diesem Jahr der Fall sein wird. (Von Patricia Reich)

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema