Richtfest am Altenzentrum: In sechs Monaten soll der Verwaltungsbau bezugsfertig sein. Foto: Breyer/PM

Rodenbach

Richtfest für neue Verwaltung der Alten- und Pflegezentren MKK

Rodenbach. Halbzeit am Altenzentrum Rodenbach: Sechs Monate nach dem ersten Spatenstich wurde dort gestern Richtfest für die neue Zentralverwaltung der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ) gefeiert. Der Bezug wird für September erwartet, wie Bauleiter Klaus Schäfer sagte.

Von Reinhard Breyer

Die APZ wurden 1996 als Eigenbetrieb gegründet und im Jahr 2005 in eine gemeinnützige Gesellschaft umgewandelt. Sie beschäftigen rund 900 Mitarbeiter und bieten etwa 1000 Menschen in zwölf Einrichtungen unterschiedlicher Wohn- und Pflegekategorien ein Zuhause.

Mit der Zentralisierung will das Unternehmen die beengten Raumverhältnisse im Hanauer Wohnstift beenden und sich neu aufstellen.

35 Mitarbeiter werden in Rodenbach ihren Arbeitsplatz bekommen. Die Gesamtkosten des Neubaus belaufen sich auf 1,5 Millionen Euro, teils finanziert aus dem Kommunalen Investitionsprogramm des Landes, wie die APZ-Aufsichtsratsvorsitzende, Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler, sagte. Für Rodenbach sei dies ein „guter und schöner Schritt“. Sie sprach von einem „modernen Zweckbau für optimale Verwaltung“. Zugleich werde durch den Neubau die räumliche Möglichkeit im Hanauer Musikerviertel geschaffen, eine Versorgungslücke für die Region zu schließen.

An der Lortzingstraße sei – neben der stationären Pflege – als Novum die Installierung einer Abteilung für Tagespflege geplant. Die Gespräche über die Trägerschaft liefen derzeit. Geplant sei eine Kooperation mit einem Partner, mit dem die APZ in der Gemeinde Ronneburg gute Erfahrungen gesammelt habe. In der neuen Zentralverwaltung werden 26 Büros errichtet. Auch Konferenz- und adäquate Sozialräume sind vorgesehen.

Geschäftsführer Dieter Bien: „Drei unterschiedlich große Räume ermöglichen Konferenzen, Besprechungen und Tagungen für bis zu 25 Personen, was in einer größeren Verwaltungseinheit für Mitarbeiterdialoge von besonderer Bedeutung ist, zudem auch für den Dialog mit Bewohnern und deren Angehörige notwendig ist.“

Darüber hinaus könnten dort kleinere Informationsveranstaltungen und Fachtagungen veranstaltet werden. Mit dem Neubau werden auch 23 Parkmöglichkeiten geschaffen. Mit der Installierung einer Fotovoltaikanlage auf dem Dach soll Strom für den Eigenbedarf und darüber hinaus produziert werden.

Bürgermeister Klaus Schejna erklärte, „Rodenbach wird ein guter Gastgeber für die neu hinzukommenden Mitarbeiter der APZ sein. Die Investition am Standort Rodenbach ist eine gute Entscheidung gewesen.“ Am Bau beteiligt sind 20 Firmen, 60 Prozent aus dem Main-Kinzig-Kreis.

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