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Rodenbach

Neues Mobilitätskonzept: E-Tankstellen sollen kommen

Rodenbach. Drei Anträge sowie sechs Vorlagen des Gemeindevorstands lagen dem Rodenbacher Parlament zur Beschlussfassung am Donnerstagabend vor. Da viele Themen bereits in den Ausschüssen diskutiert worden sind, konnten SPD, CDU und FDP dieses zügig abhandeln und weitgehend im Konsens darüber abstimmen.

Von Ulrike Pongratz

Zunächst informierte Bürgermeister Klaus Schejna (SPD) die Gemeindevertreter unter anderem darüber, dass sich Rodenbach im Bereich Mobilität zukunftsweisend aufstellen will. Die Fortschreibung des Nahverkehrsplans steht an, weshalb die Gemeinde mit Unterstützung eines Planungsbüros ein Konzept für Nahmobilität erstellen werde, so Schejna.

E-Tankstellen noch in diesem Jahr

Hierfür stünden Fördermittel zur Verfügung. Im Rahmen eines E-Mobilitätskonzepts seien bereits E-Tankstellen angemeldet, womöglich können mit der Platzgestaltung vor der Sparkasse zwei Zapfsäulen noch dieses Jahr realisiert werden, informierte der Bürgermeister. Insofern fand auch der Antrag der CDU-Fraktion, E-Tankstellen einzurichten, allgemeine Zustimmung im Plenum. Außerdem teilte der Bürgermeister mit, dass die Gemeinde 9000 Euro Fördergelder für das Projekt „Flüchtlinge und Sport“ erhalten habe und damit zusätzlich Sportcoaches finanzieren kann.

Zur besseren Orientierung soll jetzt auf Antrag der SPD-Fraktion ein Konzept für Hinweisschilder erarbeitet werden. Die Schilder sollen auf Rodenbacher Geschäfte und Betriebe hinweisen, damit diese einfacher angefahren werden können. Einigkeit herrschte zwischen den drei Fraktionen bezüglich eines Festtages zu „50 Jahre Rodenbach“ und über die Erweiterung der Kindertageseinrichtungen (wir berichteten). So wird im August ein Wald- und Naturkindergarten starten.

Sportlerehrung soll optimiert werden

Nur beim Thema „Sportlerehrung“ lieferten sich CDU- und SPD-Fraktion einen kleinen Schlagabtausch. Die Christdemokraten plädierten in ihrem Antrag dafür, die Ehrungen der Gemeinde stärker um die Bereiche kulturelles und soziales Engagement zu erweitern. Außerdem sprachen sie sich für einen „zügigeren oder frischeren Ablauf“ der Veranstaltung aus. Diesem Antrag konnte die SPD-Mehrheit nicht zustimmen, da die Richtlinien der Kommune dies nach Meinung der Sozialdemokraten bereits vorsähen und der Antrag zudem keine klaren Handlungsvorgaben für die Verwaltung enthalte.

Nicht abgestimmt wurde zudem über eine städtebauliche Entwicklung im Bereich Lerchenweg/Bergstraße im Ortsteil Oberrodenbach. Der Bauausschuss wird nach einer noch zu terminierenden Ortsbegehung eine mögliche Aufstellung eines Bebauungsplans weiter beraten.

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