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Myriam Dehne ist die neue Einrichtungsleiterin des Altenzentrums

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Hat sich in Rodenbach eingelebt: Myriam Dehne. Foto: Breyer
Hat sich in Rodenbach eingelebt: Myriam Dehne. Foto: Breyer

Rodenbach. Seit Dezember ist Myriam Dehne Einrichtungsleiterin im Altenzentrum Rodenbach. Sie ist zuständig für 130 Bedienstete, die insgesamt fast 200 Menschen pflegen und löste Stephan Hemberger ab, der als Einrichtungsleiter ins Wohnstift nach Hanau gewechselt war.

Von Reinhard Breyer

Geboren wurde Myriam Dehne 1969 in Wuppertal. „Eine Stadt mit angenehmer Mischung aus Alt und Neu, der Schwebebahn und einem schönen Zoo“, wie sie sagt. Das Abitur legte sie in Halver (NRW) ab. Ihre Ausbildung zur Krankenschwester absolvierte sie in Düsseldorf. Im Jahr 2000 wurde Myriam Dehne zur stellvertretenden Stationsleiterin eines Chirurgischen Krankenhauses in Wuppertal ernannt.

Weitere berufliche Stationen führten sie nach Mönchengladbach-Herdecke, Bad Driburg und Karlsruhe. Als Weiterbildung kann die heute 49-Jährige unter anderem eine Zusatzqualifikation zur Risikomanagerin vorweisen. 2015 wechselte sie nach Hessen, übernahm als stellvertretende Pflegedirektorin die Pflegedienstleitung des Bürgerhospitals Frankfurt.

In Schöneck-Kilianstädten gut eingelebtInzwischen hat sie sich mit ihrer Familie gut eingelebt zwischen Mainmetropole und der eher ländlichen Main-Kinzig-Region. Mit ihrem Mann und ihren drei Kindern lebt Dehne in Schöneck-Kilianstädten. Die AZR-Leiterin ist sehr naturverbunden. Spaziergänge mit ihren beiden Hunden oder der Ausritt mit ihrem Pferd stehen in der Rangliste der Freizeitbeschäftigungen ganz oben.

Die Atmosphäre im Altenzentrum und die Motivation des Personals haben ihr bei einer ersten Begehung durch das Haus auf Anhieb zugesagt. „Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen gehen sehr liebevoll mit den Bewohnern um, sie zeigen häufig ein Lächeln.“ Um das Niveau zu halten ist der Schöneckerin an Wertschätzung und Weiterbildung gelegen. Das zahle sich auf Dauer für beide Seiten aus, für Personal und Bewohner. Im Altenzentrum Rodenbach will sie deshalb „eine transparente und wertschätzende Leiterin“ sein. Ihr geht es ferner um die Motivation der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, „damit sie sich auch weiterhin jeden Tag zum Wohl unserer Bewohner engagieren“.

Ziel: Steigerung der Kreativität und VielfältigkeitUnter Myriam Dehne soll es im Altenzentrum ein gezieltes Fortbildungsmanagement zur Förderung und Spezialisierung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geben. „Der Fokus ist dabei auf die stets wachsenden Qualitätsanforderungen gerichtet.“ Die Einrichtungsleiterin will auf die Steigerung der Kreativität und Vielfältigkeit in der sozialen Betreuung ein Auge werfen, wie sie betont. Und auf die Umsetzung der Unternehmensziele wie Leitbildentwicklung, Personaleinsatzsteuerung und vor allem Hospiz- und Palliativarbeit.

Myriam Dehne steht auch für die wirtschaftliche und fachliche Effizienz bei ausbaufähigen Versorgungsbereichen entsprechend dem gesellschaftlichen Bedarf. Die Nachwuchsgewinnung ist ein Feld, das der Eigenbetrieb Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises als Dauerherausforderung begreift. Hier ist man auf Berufsmessen und direkt in weiterführenden Schule präsent. Die Pflegeberufe hätten leider eine nicht sehr ausgeprägte Lobby, bedauert sie. Im öffentlichen Bewusstsein sei die Thematik oftmals von negativen Erscheinungen überlagert.

Dabei mache der Beruf, wenn die Rahmenbedingungen und die Bezahlung stimmten, Spaß, biete er doch Formen der Menschlichkeit und der Teamarbeit. Die Bezahlung in den Pflegeberufen müsse zügig denen der Krankenpflege gleichgesetzt werden. Auch neue familienfreundlichere Arbeitszeitmodelle seien notwendig.

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