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Der Fischotter soll hoffentlich an die Kinzig zurückkehren.

Spenden für das Artenschutzprojekt erwünscht

GNA hofft auf Rückkehr der Fischotter an die Kinzig

  • Lars-Erik Gerth
    vonLars-Erik Gerth
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Der Fischotter ist eine der Säugetierarten, die in ganz Europa stark bedroht ist. „Bundesweit ist er sogar vom Aussterben bedroht“, berichtet die in Rodenbach ansässige Gesellschaft für Naturschutz und Auenentwicklung (GNA).

Deshalb solle ihm in den kommenden Jahren die Rückkehr an die Kinzig aus eigener Kraft erleichtert werden. Dazu kooperiert die GNA mit der renommierten Heinz-Sielmann-Stiftung, die das gemeinsame Vorhaben „Vorfahrt für den Fischotter“ unterstützt und fördert. Um dem Fischotter die eigenständige Wiederbesiedlung zu erleichtern, sei neben Maßnahmen zur Lebensraumentwicklung, wie sie von der GNA seit Jahren in den Auen der Kinzig durchführt werde, „auch die Reduzierung der Gefahren durch den Straßenverkehr von entscheidender Bedeutung“. Zwischen Hanau und Wächtersbach werde daher die Kinzig bis 2021 auf 47 Flusskilometern kartiert, alle Brückenbauwerke hinsichtlich ihrer Passierbarkeit beurteilt und Maßnahmen empfohlen. 

Wer mehr darüber wissen möchte, kann ab sofort kostenlos das Faltblatt zum Fischotter in der Reihe „Artenschutz am Gewässer“ anfordern unter Telefon 0 61 84/ 9 93 37 97 oder per E-Mail an gna.aue@web.de. Zur Unterstützung des Artenschutzprojekts bittet die GNA auch um Spenden auf das Konto IBAN: DE 75 5066 3699 0001 0708 00 bei der Raiffeisenbank Rodenbach, BIC: GENODEF1RDB. Das Stichwort lautet: Fischotter. Außerdem, so die GNA in ihrer Mitteilung, würden auch Patenschaften helfen, die Lieblingstierart zu bewahren.

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